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Ausstellung über Kurt Goldstein

In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin ist ab heute die Ausstellung »Deutscher. Jude. Kommunist … vom Leben und Überleben des Kurt Julius Goldstein« zu sehen. An den Widerstandskämpfer wird anläßlich des 69. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz erinnert. Goldstein gehörte dem Kommunistischen Jugendverband und der KPD an. Wenige Woche nach der Machtübertragung an die Nazis floh er nach Frankreich. Ab November 1936 kämpfte er in Spanien gegen die Faschisten. Der Demobilisierung der Interbrigadisten folgte seine Odyssee durch die Konzentra­tionslager. Er überlebte das Vernichtungslager Auschwitz und einen Todesmarsch. Nach dem Krieg arbeitete Goldstein als Journalist unter anderem beim DDR-Rundfunk und wurde 1976 Vizepräsident des Internationalen Auschwitz-Komitees. Er wurde oft ausgezeichnet, 1996 zum Ehrenbürger Spa­niens ernannt. Goldstein starb im September 2007 (Nachruf in jW vom 26.9.2007). Die von Bernd Oertwig, Christoph Heubner, Susanne Goldstein und Karl Lehmann erarbeitete Ausstellung ist bis 30. April in der Stauffenbergstr. 13–14 zu sehen, Mo.–Mi., Fr. 9–18 Uhr; Do. 9–20 Uhr; Sa, So und feiertags 10–18 Uhr
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2014, Seite 13, Feuilleton

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