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Wahl zum Intendanten in Frankfurt

Hager bleibt Chef beim Hessischen Rundfunk

Foto: Michael Kappeler/dpa

Frankfurt am Main. Florian Hager bleibt auf dem Chefposten des Hessischen Rundfunks (HR). Der 50jährige erhielt bei der Intendantenwahl im Rundfunkrat des öffentlich-rechtlichen Senders in Frankfurt am Main am Freitag gleich im ersten Wahlgang die erforderliche einfache Mehrheit der Stimmen. Für ihn stimmten 29 der 30 anwesenden Rundfunkräte. Der Amtsinhaber hatte keinen Gegenkandidaten, er war als einziger Bewerber zur Wahl in dem Gremium des öffentlich-rechtlichen Senders zugelassen worden. Hager steht seit März 2022 an der Spitze des HR. Aktuell ist er auch Vorsitzender der ARD-Anstalten. Seine neue Amtszeit ist auf fünf Jahre festgelegt.

Hager hatte in der Sitzung des Gremiums seine Ziele umrissen. Der HR solle »digitaler, nahbarer, flexibler« werden: ein »generationengerechter« Sender mit Angeboten für alle Altersgruppen. »Der HR ist der Ort, wo Hessen ein Gesicht bekommt«, sagte der alte und neue Intendant. Die Regionalstudios seien »die Antennen ins Land«. Sie garantierten, »dass wir nicht über die Menschen reden, sondern mit ihnen«. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk stehe aber auch unter Rechtfertigungsdruck, die Mediennutzung verändere sich stark, die Haushaltslage bleibe eng. Hager sagte: »Wir geben dem Zweifel Raum, aber wir geben den Fakten das letzte Wort. Das ist unser unveräußerliches Versprechen an die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler.« (dpa/jW)

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Erschienen am 15.08.2026, Feuilleton

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