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Proteste gegen Wahlkommission
Ankara. Den dritten Tag in Folge kam es in der Türkei zu
massenhaften Protesten gegen den Ausschluß von zwölf
kurdischen und sozialistischen Kandidaten, darunter der ehemaligen
Abgeordneten Leyla Zana, zu den Parlamentswahlen im Juni. Bei
Polizeiübergriffen in der kurdischen Stadt Bismil wurde dabei
eine Person erschossen. Unter dem Eindruck der landesweiten
Proteste, denen sich auch Vertreter der kemalistischen Opposition
im Parlament anschlossen, ruderte die Wahlkommission etwas
zurück. Wenn entsprechende Bescheinigungen eingereicht werden,
könnten einige der gesperrten Kandidaten doch antreten,
erklärte der Leiter der Wahlkommission, Ali Em.
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