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Proteste gegen Wahlkommission

Ankara. Den dritten Tag in Folge kam es in der Türkei zu massenhaften Protesten gegen den Ausschluß von zwölf kurdischen und sozialistischen Kandidaten, darunter der ehemaligen Abgeordneten Leyla Zana, zu den Parlamentswahlen im Juni. Bei Polizeiübergriffen in der kurdischen Stadt Bismil wurde dabei eine Person erschossen. Unter dem Eindruck der landesweiten Proteste, denen sich auch Vertreter der kemalistischen Opposition im Parlament anschlossen, ruderte die Wahlkommission etwas zurück. Wenn entsprechende Bescheinigungen eingereicht werden, könnten einige der gesperrten Kandidaten doch antreten, erklärte der Leiter der Wahlkommission, Ali Em.
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2011, Seite 6, Ausland

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