Der deutsche Wirtschaftsminister hatte den Mund ganz schön voll genommen. Moskaus Plan, Rubel für russisches Gas zu verlangen, sei »nicht akzeptabel«. Gezahlt werden solle weiter in Euro und Dollar.
Welch Wonne, an der Supermarktkasse endlich wieder die flottierenden Aerosole im Nacken zu spüren. Das muss dieser Hauch der Freiheit sein, der uns so lange vorenthalten wurde.
Russlands Krieg gegen die Ukraine wird allem Anschein nach das Bündnis der USA mit der EU vertiefen – auf allen Ebenen: politisch, ökonomisch, militärisch.
Gedenken an Esther Bejarano: Naturfreundejugend in NRW veranstaltet Kongress in Erinnerung an die Antifaschistin. Ein Gespräch mit dem Jugendbildungsreferenten Frederic Genn.
Berlin: Das Bündnis »Kotti für alle« demonstriert gegen ein sogenanntes Sicherheitskonzept des »rot-rot-grünen« Senats für das Kottbusser Tor. Ein Gespräch mit Lino Hunger.
Eine generelle Reduzierung des Öl- und Gasgeschäfts mit Russland sei derzeit – im Gegensatz zu Überlegungen der EU-Partner – nicht denkbar, hieß es in Athen.
Wirksamer ist da schon die von der Regierung im »Entlastungspaket« angekündigte Senkung der Mineralölsteuer. Der Preis für Benzin soll damit um 30 und der für Diesel um elf Cent sinken.
»Weltgewissen, du bist ein Schandfleck» stand auf den 6.500 Fußbällen, die der deutsche Künstler Volker-Johannes Trieb am Freitag, mit Sand gefüllt, vor dem Sitz des Weltfußballverbands FIFA in Zürich ablud.
1667: Erste Kunstausstellung im Louvre; 1917: Wilhelm II. verspricht Wahlrechtsreform; 1927: Sacco und Vanzetti werden hingerichtet; 1952: FDJ kontra Polizei in Hamburg; 1957: Adenauer für Nuklearwaffen.
»Lasst einzig jene die Kriege bezahlen, die zündelten, die Glut zum Aufflammen brachten und am Elend auch noch zu verdienen gedenken, indem sie Waffen dorthin schaffen, wo gemordet wird.«
Udo flieht ins Rollenspiel. Nicht vor der Hausarbeit, sondern vor den Nachrichten. »Οἶδα οὐκ εἰδώς« (»Ich weiß, dass ich nicht weiß«), pflegt er zu sagen, wenn er beim Gassigehen mit Töffi auf Bekannte trifft.