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Fall Ella: Haftstrafe für Umweltaktivistin

Gießen. Das Landgericht Gießen hat die als »Ella« bekannte Umweltaktivistin zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Die Verteidigung hatte laut Hessischem Rundfunk am Freitag gefordert, dass der Richter das Verfahren komplett einstelle. Das im nun beendeten Berufungsprozess gezeigte Videomaterial offenbare, dass »Ella« die Polizisten mit ihrer abwehrenden Beinbewegung nicht getroffen habe. Sie ist seit ihrer Festnahme im November 2020 in Untersuchungshaft und soll im Herbst 2020 bei der brutalen Räumung im Dannenröder Forst in rund 15 Metern Höhe nach einem SEK-Beamten getreten haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2022, Seite 2, Inland

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