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Exkonzernchef wegen Untreue verurteilt

Oldenburg. Das Landgericht Oldenburg hat den früheren Vorstandschef des Energieversorgers EWE Matthias Brückmann wegen Untreue sowie besonders schwerer Untreue zu einer Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt. Die Strafe wurde am Freitag zur Bewährung ausgesetzt. Zudem wurde eine Geldstrafe in Höhe von 18.000 Euro verhängt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Brückmann verstieß nach Auffassung des Gerichtes 2016 mit einer Spende von 253.000 Euro an eine soziale Stiftung des Exprofiboxers Wladimir Klitschko wissentlich und durchgängig gegen interne Regeln des Konzerns. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2022, Seite 7, Kapital & Arbeit

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