G8-Blog

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    Fahrrad-Discount in Heiligendamm?

    Ob groß, ob klein: Polizei beschlagnahmt Fahrräder bei G8-Gegnern

    Rostock - An mehreren Kontrollstellen der Polizei auf den Anfahrtswegen nach Rostock wurden am Donnerstag Fahrzeuge nach Fahrrädern durchsucht.
    Wie die Campinski-Pressegruppe mitteilte, war die Polizei angeblich auf der Suche nach Diebesgut. Pech hatte, wer mit einem älteren Fahrrad angereist war, das keine der heute üblichen Identifikationsprägungen aufwies - und eingezogen wurde. Selbst Kinderfahrräder gerieten ins Visier polizeilicher Maßnahmen.
    Bereits am Mittwoch behinderte die Polizei den Campaufbau in Wichmannsdorf mit der abstrusen Verdächtigung, »daß bundesweit gestohlene Fahrräder nach Heiligendamm verbracht werden sollen«. Dazu Petra Fröhlich von der Initiative Actionbikes: "Mit unserem Aufruf, alte und ungenutzte Räder zu reparieren und an die Ostsee zu transportieren, wollten wir helfen, die Transportprobleme zu lösen." Die Gipfelgegner sehen in der polizeilichen Maßnahme eine Einschränkung ihrer Mobilität in der weitläufigen Landschaft rund um den Tagungsort.
    (jW)
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    Grenzkontrollen und »Kommunikationsmanager«

    Bayerische Polizei überwacht Einreise in die BRD 

    Seit Freitag führt die bayerische Polizei wieder feste Kontrollen an der Grenze zu Österreich durch.
    »Unser Ziel ist es, gewaltbereite Gipfelgegner an der Einreise zu hindern«, so der Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Hans-Dieter Kammerer.

    Da die alten Grenzanlagen vor Jahren komplett abgebaut wurden, stellte die Polizei an den Autobahnübergängen Container auf, um die Kontrollen abzuwickeln.

    Angeblich lägen Erkenntnisse vor, daß vor allem aus Italien gewaltbereite Globalisierungsgegner über Bayern einreisen wollten, sagte der Polizeisprecher. An den Übergängen, an Autobahnen und Bundesstraßen seien über 150 Beamte im Sondereinsatz. Auch in den Zügen und im Landesinneren fänden Kontrollen im Rahmen der so genannten Schleierfahndung statt.

    ATTAC handelt Kompromiß aus

    Nach der Kritik des globalisierungskritischen Netzwerks Attac an der Begleitung von Sonderzügen zum G8-Protest nach Rostock durch die Bundespolizei haben die Behörden nach Aussage eines ATTAC-Sprechers eingelenkt. Nun sollen pro Zug zwei »Kommunikationsmanager« der Bundespolizei in Zivil mitreisen. Die Vereinbarung sehe außerdem vor, daß die Bundespolizei sich mit Kontrollen während der Stopps an Bahnhöfen zurückhalten wolle. Ursprünglich sollten in den drei ATTAC-Sonderzügen aus der Schweiz, Österreich und Nordrhein-Westfalen jeweils 15 Beamte der Bundespolizei nach Rostock mitfahren. Dies war von den Organisatoren als Provokation gewertet worden. 

    (AP/ddp/jW)

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    Countdown zum Protest

    31. Mai

    Mit Schäubles Segen: Die Innenminister der Länder in Berlin
    Deutschland wird nicht nur am Hindukusch verteidigt
    Ganz schön BLÖD: Bob Geldof, Ex-Sänger der Boomtown Rats, zu Gast bei BILD
    Mit 2 PS: MV-Power-Rangers
    Luxusherberge für ein G 8-Beraterteam
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    Ouvertüre

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    »BKA mach dir nichts vor, die Razzia war ein Eigentor!« Die Berliner Ska-Punk-Band Tiefenrausch liefert pünktlich vor dem G8-Gipfel einen zeitgemäßen Song, der Stellung bezieht zur großen Polizei-Razzia Mitte Mai gegen Globalisierungsgegner und linke Projekte. Das Stück kann kostenlos auf Website der Band heruntergeladen und frei verbreitet werden.
    Externer Link: Razzia (MP3-Datei)

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    Mobilmachung

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    jW informiert während der G8-Proteste auch mobil

    Ob abends im Zelt, morgens beim Frühstück oder nachmittags auf einer Blockade: Auch ohne Kiosk und Internet ist die junge Welt bei den Protestaktionen gegen den G8-Gipfel stets aktuell zur Hand - mit dem G 8 spezial Infoticker, optimiert auch für mobile Endgeräte wie Handys oder PDAs.

    Für uns ist die mobile Online-Berichterstattung noch Neuland. Wir möchten damit einen Beitrag zur besseren Verbreitung fundierter und kritischer Informationen während der Protestwoche leisten und sind gespannt, wie unser Angebot angenommen wird.

    Um den G8-Blog auf eurem mobilen Entgerät zu empfangen, muß die Adresse mobil.jungewelt.de eingeben werden. Wer sich ansehen möchte, wie die Website auf einem mobilen Entgerät aussieht:

    http://www.operamini.com/demo/

    Weitere Informationen über den mobilen Empfang von Websites gibt es bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Wap, bei eurem Handyvertragspartner und in der Bedienungsanleitung eures mobilen Entgerätes. Wir weisen darauf hin, daß für Aufrufe von mobilen Websites Kosten beim Mobilfunkanbieter entstehen.

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    Wir sind da

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    Der jW-Infoticker online vom 1. bis 8. Juni +++ Aktuelle Meldungen und Hinweise +++ Berichte unserer Korrespondenten vor Ort +++ Fotostrecken von den Protesten +++ Aufs Handy: mobile.jungewelt.de/g8

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