Die Zahl der Angriffe auf Journalisten ist zwar leicht rückläufig, strukturelle Verbesserungen sind jedoch nicht zu verzeichnen. Vor allem Klagen als »Instrument zur Einschüchterung und Zensur« nehmen zu.
Brasiliens Präsident Lula feiert einen Ölfund des staatlichen Energiekonzerns Petrobas im Mündungsgebiet des Amazonas und kündigt die dortige Ausbeutung des Rohstoffs an. Indigene und Umweltschützer verurteilen das als »Gewalttat« an dem Gebiet.
Die Arbeiterpartei hat ihren Wahlkampf um das Präsidentenamt im Fußballstadion von São Bernardo do Campo begonnen, die ultrarechte Liberale Partei versammelte ihre Anhänger an der Copacabana.
Brasilien: Die »grüne« Energiewende gefährdet Amazonien. Der Bergbau, mit dem seltene Erden und andere Mineralien erschlossen werden sollen, zerstört Wälder und führt zu radioaktiver Verseuchung
Der amtierende brasilianische Präsident Lula da Silva soll es erneut reißen. Zum siebten Mal wird er Präsidentschaftskandidat, zum vierten Mal soll er sich das Amt sichern. Um das zu schaffen, wirbt er mit Großprojekten und Aufrüstung.
Brasilien gilt als Land mit dem zweitgrößten Vorkommen von seltenen Erden. Diesen Schatz zu heben, machen sich Regierung und internationale Bergbaukonzerne auf. Die Risiken für Mensch und Umwelt werden kaum beachtet.
Brasilien hat sehr viele Gewerkschaften, doch nur sehr wenig Arbeiter gehören ihnen an – und es werden immer weniger. Das geht auf die in den 1930er Jahren unter der Vargas-Diktatur geschaffene Arbeitsrechtsstruktur zurück.
In der Metropole am Zuckerhut geraten die Einwohner bei Polizeieinsätzen zunehmend ins Kreuzfeuer. Eigentumsdelikte wie Kabelklau werden mittlerweile in großem Stil betrieben und beeinträchtigen das Leben in der Stadt.
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Netflix startet eine Miniserie über den »Goiânia-Unfall«, bei dem 1987 weite Teile der brasilianischen Stadt verstrahlt wurden. Die Überlebenden fühlen sich übergangen und sehen ihre Geschichte verzerrt dargestellt.
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Über den Atomwaffenunfall von Palomares, symbolische Dekontaminierungsaktionen und die bleibenden Schäden für Menschen und Umwelt. Ein Gespräch mit José Herrera Plaza.
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Der brasilianische Kongress hat mit dem »Verwüstungsgesetz« den Weg für die Abholzung freigemacht. Während Forscher vor einem ökologischen Desaster warnen, droht das Land zum »Klimasünder« abgestempelt zu werden.