Die USA verlagern immer mehr Flugzeuge an den Persischen Golf. Israel könnte sich ebenfalls wieder an den Angriffen auf die Islamische Republik beteiligen. Auch die Baustelle eines AKW wurde bombardiert.
Die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA hat kaum einen Tag gehalten und ist nach den schweren wechselseitigen Angriffen der vergangenen Tage nun auch offiziell aufgehoben.
Angeblich soll der israelische Geheimdienst Mossad versucht haben, den iranischen Expräsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu rekrutieren. Widersprüchlichkeit von Ereignissen und fragwürdige Quellen lassen eine andere Deutung der Ereignisse zu.
Am Rande des vergangenen NATO-Gipfeltreffens in Ankara hatte Donald Trump der Türkei die Wiederaufnahme in den Empfängerkreis des Kampfflugzeugs F-35 in Aussicht gestellt. Doch es droht Protest vom Verbündeten Israel und dessen Unterstützern im US-Parlament.
Mit Blick auf die spätestens im Herbst anstehenden Parlamentswahlen sieht es bislang nach einem politischen Patt zwischen Regierung und Opposition aus. Klar ist, dass sich an der militärischen Doktrin nichts ändern wird.
Office of the Iranian Supreme Leader/Handout via Reuters
Im Iran ist Revolutionsführer Khamenei nach dem Ende der Trauerfeierlichkeiten begleitet von Millionen in seiner Heimatstadt beigesetzt worden. Trotz des einseitigen Ausscherens der USA aus dem Abkommen mit Teheran gehen die Verhandlungen offenbar weiter.
Im US-Krieg gegen den Iran scheint keine der beiden Seiten wirklich zu wissen, was jetzt passieren soll. Sowohl Donald Trump als auch die iranische Führung verhalten sich widersprüchlich, während das iranische Volk Vergeltung fordert.
Kanada strebt die Diversifizierung seiner Ölexporte an und will seine Ausfuhren insbesondere Richtung Asien erhöhen. Dafür ist eine neue Pipeline geplant, wie Premierminister Mark Carney und die Regierungschefin der ölreichen Provinz Alberta bekanntgegeben haben.
Millionen Menschen begleiten den letzten Weg von Irans getötetem Oberhaupt Ali Khamenei und dessen Familie. Die Feierlichkeiten dienen der Führung auch zur Demonstration von Einheit.
Vor 70 Jahren, ein Jahr nach Gründung der Bundeswehr, wurde in der BRD die Einführung der Wehrpflicht beschlossen. Laut Umfragen lehnten zwei Drittel der männlichen Bevölkerung sie ab.
Schwedter Hiobsbotschaften: Pipelinestillstand, steigende Kosten, geplatzte Zukunftsprojekte: Die Lage der PCK verschärft sich, während Berlin auf EU-Genehmigungen wartet.
Auf technischer Ebene gehen die Gespräche zwischen Washington und Teheran diese Woche in Katars Hauptstadt Doha weiter, obwohl Israels Krieg gegen Libanon offensichtlich gegen die Bestimmungen des Rahmenabkommens verstößt.