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Sara Netanjahu stürzt sich auf den sozialdemokratischen Gegenkandidaten ihres Mannes Benjamin, der im Oktober erneut Premierminister werden will. Sie wirft Jair Golan vor, 2023 vorab von der Angriffswelle des palästinensischen Widerstands gewusst zu haben.
Der Wahlkampf in Israel geht in die heiße Phase. Premierminister Netanjahu drängt rechte Kleinparteien zum Zusammenschluss. Dass es weitergehen wird wie bisher, steht schon fest.
Der Spiegel stellt sich in den Dienst Israels und lanciert eine Erzählung, laut der Teheran »wieder« an der Atombombe baue. Auf Fakten scheint es dabei weniger anzukommen, wie schon in der Vergangenheit der Feldzug gegen Irak gezeigt hat.
Die USA verschärfen ihre Rhetorik und die dem Iran angedrohten Zwangsmaßnahmen – vor allem mit einer Ausweitung auf alle Staaten und Regierungen, die weiterhin Handelsbeziehungen mit Teheran aufrechterhalten.
Laut einem leicht ausgeschmückten iranischen Agenturbericht will Doha eine Zusammenkunft mit drei im März abgestürzten und als vermisst geltenden iranischen Piloten ermöglichen. Fakt ist aber lediglich, dass dahingehend kooperiert wird.
Die Partei Likud von Israels Präsident Benjamin Netanjahu richtet sich für die Knessetwahlen im Oktober aus. Wegen schlechter Prognosen vollzog der Staatschef eine strategische Distanzierung zu ultrarechten »Hitzköpfen«.
Zwei in Österreich vermisste Israelinnen sind in Argentinien wiederaufgetaucht. Die Gründe für ihr zeitweises Verschwinden bleiben allerdings ungeklärt. Die Wiener Polizei jedenfalls erklärt den Fall für abgeschlossen.
Der russisch-israelische Kommunist und Antizionist Artem Kirpichenok wurde bei Einreise in Tel Aviv vom Geheimdienst festgenommen. Kirpichenok droht eine Anklage wegen Spionage und Landesverrats. Die Geheimdienste schweigen bislang dazu.
Das bedeutendste Gremium der Islamischen Republik erhält eine neue Führung. Mohsen Rezaei bringt jahrelange Erfahrung als Oberkommandierender der »Revolutionsgarde« mit. Die Gerüchte um Zwistigkeiten zwischen dem Präsidenten und ihm gibt es derweil weiter.
Ein ehemaliger Wahlkampfleiter von US-Präsident Donald Trump betreibt als registrierter »Foreign Agent« vor allem im Internet Lobbyarbeit für den zionistischen Staat. Sein Medienunternehmen verfügt über 200 Radiostationen und Onlineportale.
Erneut gibt es Meinungsverschiedenheiten in der Führung der Islamischen Republik. Anders als behauptet, scheinen die Kontakte zu den USA über den Unterhändler Katar nicht abgebrochen.
Erdgas ohne Garantie: Das Energieabkommen zwischen dem Iran und der Türkei ist Ende Juli abgelaufen. Es dürfte aufgrund einer Vertragsklausel vorerst Fortbestehen. Unterdessen sucht Ankara aber nach neuen Energieallianzen – etwa mit dem Irak.