Vieles deutet darauf hin, dass die USA und Israel die Aggression gegen Teheran nach den Wahlen in ihren Ländern in voller Härte wiederaufnehmen. Noch ist aber die Reisediplomatie in vollem Gange: Nach Lawrow war der Armeechef des Vermittlers Pakistan im Iran.
Neben einer US-Journalistin wurden am Wochenende auch Politiker aus Frankreich, Polen und Belgien attackiert. Die Fotografin wollte über die systematische Gewalt gegen Palästinenser bei der Olivenernte berichten. US-Außenminister Rubio sagt, er »erwarte Antworten« aus Israel.
Die Regierung und die Opposition sind laut aktuellen Umfragen gleichauf – beide Blöcke werden die Mehrheit wohl jedoch verfehlen. Die palästinensische Gemeinsame Liste erklärt sich bereit, den Oppositionskandidaten Eisenkot zu stützen.
Der US-Präsident ist vor den Midterms mit vollem Irrsinn zurück im Wahlkampfmodus und bereitet sein Publikum auf die Rückkehr zum Krieg gegen Iran vor. Teheran schlägt er zudem vor, die US-Städte Los Angeles und San Diego zu »beseitigen«.
Zuwachs für Israels Kriegsflotte: langjährige Rüstungskooperation des zionistischen Staates mit dem deutschen Partner Thyssen-Krupp Marine Systems. Vor allem im Programm: der Bau von U-Booten mit Abschussvorrichtung für Marschflugkörper mit nuklearen Sprengköpfen.
Die aktuell zirkulierenden Medienberichte darüber, dass Israels Premier vor den palästinensischen Angriffen am 7. Oktober 2023 gewarnt wurde, weisen im wesentlichen auf bereits Bekanntes.
Der eine nennt es vor der UN-Generalversammlung Befreiung, der andere sprach von Vernichtung: Was beschreibt die Pläne von US-Präsident Trump und Israels Premier Netanjahu gegenüber dem Iran besser?
Israel will arabische Parteien und bestimmte Politiker von der Knesset-Wahl im Oktober ausschließen – und damit ein Fünftel der Bevölkerung. Allerdings könnten die Verbote noch vom Obersten Gerichtshof gekippt werden.
Im Fall des Anschlags auf das AMIA-Gebäude in Buenos Aires von 1994 will Argentiniens Justiz nun in Abwesenheit der Angeklagten gegen Vertreter Irans und der Hisbollah verhandeln.
Israelische Kriegsverbrechen in Gaza: Vor dem Kinostart des Dokfilms »Naza« in den USA und Europa üben israelische Künstler und Menschenrechtsorganisationen Solidarität mit den von einer rechten Hetzkampagne bedrohten Regisseuren.
Washington plant eine milliardenschwere Lieferung an Tel Aviv und ermutigt den Verbündeten so indirekt zu neuen Angriffen. Maßgebliche Vertreter der Demokraten kündigen unterdessen ihren Einspruch an.
Benjamin Netanjahus Likud hat einen entsprechenden Antrag eingereicht unter der Behauptung, dass diese Vertreter das Militär schädigten. Der Vorstoß wird aber voraussichtlich am Obersten Gerichtshof scheitern.