Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung wurde als Konsequenz aus den furchtbaren Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs durchgesetzt. Auch auf der internationalen Ebene wird es mittlerweile durch Gerichtsurteile als anerkannt betrachtet.
Der Yuan gewinnt dank der wachsenden chinesischen Goldreserven »an Legitimität« und »an Einfluss auf den globalen Finanzmärkten«. Der langsame, aber sichere Aufstieg der chinesischen Währung geht zu Lasten des absteigenden US-Dollars.
Am Mittwoch startete in Hamburg der Prozess gegen den des Anschlags auf die Nord-Stream-Pipelines verdächtigten Sergej K. Wirkliche Aufklärung darf man sich vom Verfahren wohl kaum erwarten.
Der Internationale Strafgerichtshof hält den Gedanken wach, es könne Normen geben, die über den USA stehen. Darauf kann Kritik an der US-Gewaltpolitik aufbauen. Washington geht es darum, der Kritik den Boden zu entziehen.
Es gebe ein »riesiges Kooperationspotenzial« bei neuen Energien, grünen Technologien, KI, Digitalwirtschaft und Dienstleistungen – so hieß es in einer Erklärung des chinesischen Handelsministeriums vom Sonnabend. Ob die EU das Angebot annimmt, wird sich zeigen.
Mit Navi Pillay hat das Nobelkomitee diesmal ziemlich in jeder Hinsicht das Gegenbild zu den ultrarechten weißen Umstürzlern, die im vergangenen Jahr jubeln durften, mit dem Friedenspreis ausgezeichnet.
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Vor 90 Jahren blockierten Arbeiter der Cable Street im Londoner East End erfolgreich einen Aufmarsch der britischen Faschisten unter Oswald Mosley, der damit eine schwere Niederlage erlitt.
Die Beziehungen zwischen China und Japan waren nie einfach. Zuletzt hat Tokio unter US-Einfluss auch seine Friedensdoktrin fallengelassen und mischt beim Konflikt um Taiwan mit. Die Aufrüstung ist derweil in vollem Gange.
US-Präsident Donald Trump soll Xi Jinping sogar Waffenlieferungen an China angeboten haben, um den Streit über Taipeh zu entschärfen. Während bei Zöllen und Halbleitern vorsichtige Annäherungen sichtbar werden, reagiert die Führung auf Taiwan zunehmend gereizt.
Trump, die Zwischenwahl im November vor Augen, hat kaum eine andere Wahl, als dem heimischen Publikum ein Erfolgstreffen mit Xi zu präsentieren. Das verschafft Beijing einigen Manövrierspielraum.
Bei Chinas diesjährigen Xiangshan Sicherheitsforum beschäftigten sich die überwiegend aus dem globalen Süden stammenden Teilnehmer mit dem militärischen Einsatz von KI und den Folgen des Endes der westlichen Vorherrschaft.
Ein Land nach dem anderen – der US-geführte »Krieg gegen den Terror« hatte vor allem ein Ziel: strategische Einflusssicherung und Kontrolle des Ölhandels. Und wie so oft in der Geopolitik hat der Gast die Rechnung ohne den Wirt gemacht.