Die britische Labour-Regierung verstaatlicht British Steel. Daraufhin reagiert das Außenministerium in Beijing scharf – denn das Werk in Scunthorpe ist im Besitz des chinesischen Konzerns Jingye. Der Konflikt ist nun ein diplomatischer Streitfall.
Wenn es allein um Worte ginge, könnte man angesichts der Ernennung Andy Burnhams zum neuen Labour-Chef und damit auch Premierminister Hoffnung gewinnen. Skeptisch macht aber schon allein, dass er sich aufs gleiche Personal stützt wie Vorgänger Starmer.
Von wegen Wiederaufbau Gazas. Trumps »Friedensrat«, den er als Privatperson mit nahezu uneingeschränkter Vollmacht führt, ist vor allem ein Instrument, um die Vereinten Nationen zu untergraben
Atomwaffenkooperation und Rüstungsfragen stehen im Mittelpunkt des Deutsch-Französischen Sicherheits- und Verteidigungsrates. Ziel ist es, eine Alternative zur US-gestützten atomaren Abschreckung zu entwickeln.
In Paris geht die Furcht um, von Deutschland nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch abgehängt zu werden. So will Berlin Rüstungsvorhaben wie den Bau eines neuen Kampfjets jetzt ganz allein vorantreiben.
Eines verschwieg Wadephul in Norwegen. Dass aus Flanken schnell Fronten werden können, weil der Krieg beginnt. Höchste Zeit also, der Politik der Flanken ein Ende zu setzen.
Im Konflikt der USA mit China sehen die Niederlande allmählich grundlegende Interessen bedroht. Bei dem Besuch des Handelsministers in der Volksrepublik ging es darum, den Nexperia-Konflikt beizulegen und das Geschäft von ASML zu verbessern.
US-Präsident Donald Trump will Kiew die Produktion von »Patriots« in Lizenz erlauben. Der akute Mangel an Luftabwehrraketen wird durch diese Maßnahme allerdings nicht behoben.
Per National Security (State Threats) Bill hat das britische Innenministerium untersagt, Informationen dort zu besorgen, wo es Terrorismus wittert. Dazu Corbyn: Das Gesetz sei »bewusst vage und offen gehalten«, damit politischer Protest nach Lust und Laune verfolgt werden kann.
Trump führt in Ankara vor, wieso die europäischen Bourgeoisien so energisch nach einer »europäischen NATO« streben, die es ihnen erlauben würde, den Mann mit der diplomatischen Buttersäure aus dem Haus zu werfen.
Mit 24 Schiffen aus deutscher Produktion für Deutschland, Norwegen und Kanada kann künftig eine gewaltige U-Boot-Flotte im Nordatlantik gegen die russische Marine operieren – unabhängig von den USA.
Der enge US-Verbündete handelt ganz im Sinne Washingtons und zieht die Inselstaaten der Region mit »Sicherheits«-Abkommen in die gegen China gerichtete Militarisierung des Pazifiks. Fidschi will jedoch seine guten Beziehungen zu Beijing halten.