UN-Generalsekretär António Guterres gibt Ende 2026 sein Amt ab. Die Nachfolge ist unklar. Eigentlich soll es eine Frau werden, aber eine Kandidatin könnte zu links, die andere nicht antipalästinensisch genug sein.
Seeblockaden gibt es schon, seit Menschen Schiffe bauen. Heute ist es eine »völkergewohnheitsrechtlich anerkannte Methode der Kriegführung«, wie die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags konstatieren.
Es besteht noch Hoffnung: Die 25 angeschlossenen Parteien haben sich bei ihrem Kongress am Wochenende den Kampf gegen Kürzungspolitiken und Militarisierung auf die Fahnen geschrieben.
Die europäischen NATO-Staaten arbeiten daran, auch ohne die USA einsatzfähig zu werden. Ein Marineeinsatz am Persischen Golf wär ein erster Praxistestlauf dafür
Die Beijing-Reise der taiwanischen Oppositionsführerin Cheng Li-wun verdeutlicht, dass Deeskalation in dem von den USA angeheizten Konflikt um Taiwan möglich ist.
Die EU-Staaten lassen Donald Trump schmoren und kündigen an, dann, wenn die »Drecksarbeit« zu Ende ist, die Kontrolle über die strategische Straße von Hormuz übernehmen zu wollen. Es geht also um einen EU-Machtzuwachs.
Triefendes Gebrabbel geht für das US-Establishment in Ordnung, solange der Brabbler liefert. Liefert er nicht, macht er das eigene Land vor der Weltöffentlichkeit mit seinen Auftritten lächerlich, dann wird es ernst.
Angriffe des Westens abwehren, parallel moderne sozialistische Macht sein: Fünfjahresplan des Volkskongresses im Zeichen geringeren Wirtschaftswachstums.
Jenseits des Versuchs, im Mittleren Osten einen Störenfried zu beseitigen, geht es beim Krieg gegen Iran darum, Russland und vor allem dem Hauptfeind des US-Establishments, China, erheblichen Schaden zuzufügen.