Argentiniens Präsident entdeckt die Malvinas als politisches Thema und lässt London wegen einer geplanten Ölförderung vor der Inselgruppe verklagen. Dabei ist seine Politik ein einziger Ausverkauf nationaler Reichtümer.
Argentiniens Regierung verkauft Wasserversorger von Buenos Aires. Es ist die größte Privatisierung ihrer bisherigen Amtszeit. Peronisten beklagen »Ausverkauf« des Landes unter Wert.
Patagonien soll zum neuen KI‑Außenposten werden, doch die groß angekündigten Milliardenprojekte geraten ins Stocken. Zwischen politischem Machtpoker, fehlender Infrastruktur und aufkommendem Widerstand könnte der Ausverkauf der Region scheitern.
Beim Treffen der Organisation Foro Madrid vernetzt sich die extreme Rechte aus Spanien, Lateinamerika und darüber hinaus. Bei der diesjährigen Ausgabe in Santiago de Chile wurde eine »neue Ära für Iberoamerika« gefeiert.
Zehn Jahre nach dem Friedensschluss mit dem kolumbianischen Staat schauen ehemalige FARC-Kämpfer im nordöstlichen Pondores voller Sorge in die Zukunft. Manche fürchten, dass die neue Regierung von Abelardo de la Espriella auf Rache aus ist.
Christian Calderon/Bolivia Presidency/Handout via Reuters
Ein Berater des rechten Präsidenten Paz soll den Mord an seiner Partnerin in Auftrag gegeben haben. Die Anwältin, die den Anschlag überlebte, wusste offenbar zu viel über korrupte Machenschaften. Der festgenommene Argentinier gilt als Architekt des Rechtsrucks in Lateinamerika.
Der ehemalige Guerillero Gustavo Petro hat als erster Linker vier Jahre lang Kolumbien regiert und musste sich mit der mächtigen Oligarchie im Land herumschlagen. Eine Bilanz seiner Amtszeit.
Wer glaubt, Lulas eigentlicher Gegner heiße Flávio Bolsonaro – jener Sohn, der als nächster Präsident seinen verurteilten Vater Jair rächen will –, der irrt. Der wahre Endgegner sitzt im Weißen Haus.
Der Fußball ist um eine weitere Farce reicher: Das WM-Finale wurde vorab zum Duell zwischen Israel- und Palästina-Solidarität stilisiert – und Argentinien zum Hassobjekt vermeintlicher Antirassisten. Eine oberflächliche Projektion, die letztlich nur den Rechten nutzte.
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Zwar fehlen noch zwei Wochen bis zur offiziellen Übernahme der Amtsgeschäfte. Die künftige Rechtsregierung Kolumbiens macht aber jetzt schon klar, wie die von ihr verfolgte Außenpolitik aussehen wird. Das Land soll ab dem 7. August gemäß den US-Interessen in der Region agieren.
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Stichwahl in Kolumbien: Die nächste linke Regierung in Lateinamerika ist wohl gefallen. Das freut neben den Mileis und Bukeles in der Region allen voran den US-Präsidenten. Der ultrarechte de la Espriella wird sich Washington vollständig unterwerfen.
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De la Espriella gewinnt laut vorläufigem Ergebnis die Stichwahl. Der Linkskandidat Cepeda liegt rund 250.000 Stimmen dahinter. Dem Land droht nun ein neoliberales Schockprogramm, gepaart mit einer eskalierenden Staatsgewalt.