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Zehn Jahre nach dem Friedensschluss mit dem kolumbianischen Staat schauen ehemalige FARC-Kämpfer im nordöstlichen Pondores voller Sorge in die Zukunft. Manche fürchten, dass die neue Regierung von Abelardo de la Espriella auf Rache aus ist.
Christian Calderon/Bolivia Presidency/Handout via Reuters
Ein Berater des rechten Präsidenten Paz soll den Mord an seiner Partnerin in Auftrag gegeben haben. Die Anwältin, die den Anschlag überlebte, wusste offenbar zu viel über korrupte Machenschaften. Der festgenommene Argentinier gilt als Architekt des Rechtsrucks in Lateinamerika.
Der ehemalige Guerillero Gustavo Petro hat als erster Linker vier Jahre lang Kolumbien regiert und musste sich mit der mächtigen Oligarchie im Land herumschlagen. Eine Bilanz seiner Amtszeit.
Wer glaubt, Lulas eigentlicher Gegner heiße Flávio Bolsonaro – jener Sohn, der als nächster Präsident seinen verurteilten Vater Jair rächen will –, der irrt. Der wahre Endgegner sitzt im Weißen Haus.
Der Fußball ist um eine weitere Farce reicher: Das WM-Finale wurde vorab zum Duell zwischen Israel- und Palästina-Solidarität stilisiert – und Argentinien zum Hassobjekt vermeintlicher Antirassisten. Eine oberflächliche Projektion, die letztlich nur den Rechten nutzte.
Zwar fehlen noch zwei Wochen bis zur offiziellen Übernahme der Amtsgeschäfte. Die künftige Rechtsregierung Kolumbiens macht aber jetzt schon klar, wie die von ihr verfolgte Außenpolitik aussehen wird. Das Land soll ab dem 7. August gemäß den US-Interessen in der Region agieren.
Stichwahl in Kolumbien: Die nächste linke Regierung in Lateinamerika ist wohl gefallen. Das freut neben den Mileis und Bukeles in der Region allen voran den US-Präsidenten. Der ultrarechte de la Espriella wird sich Washington vollständig unterwerfen.
De la Espriella gewinnt laut vorläufigem Ergebnis die Stichwahl. Der Linkskandidat Cepeda liegt rund 250.000 Stimmen dahinter. Dem Land droht nun ein neoliberales Schockprogramm, gepaart mit einer eskalierenden Staatsgewalt.
Der am 21. Juni in die Stichwahl gehende kolumbianische Präsidentschaftskandidat Abelardo de la Espriella mimt den politischen Außenseiter, dabei ist er mit ultrarechten Kreisen im In- und Ausland gut vernetzt.
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Ein Ultrarechter kommt auf den ersten Platz, der Linkskandidat Cepeda enttäuscht. Präsident Petro äußert Zweifel an dem vorläufigen Ergebnis. Die Stichwahl steht in drei Wochen an.
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Bei der Präsidentschaftswahl in Kolumbien am Sonntag setzt der linke Kandidat Iván Cepeda auf einen allerdings unwahrscheinlichen Sieg in der ersten Runde. Die Ultrarechte geht gespalten ins Rennen.
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Mit den USA im Rücken, zementiert die Noboa-Regierung im Drogenkrieg ihre Herrschaft, kritisiert Luis Córdova-Alarcón von der Universidad Central del Ecuador.