02.06.2026
Präsidentschaftswahl
Zweikampf in Kolumbien
Ultrarechter kommt bei Präsidentschaftswahl überraschend auf den ersten Platz, Linkskandidat Cepeda enttäuscht. Entscheidung fällt in drei Wochen
Von Frederic Schnatterer, Bogotá
Ernüchterung bei der kolumbianischen Linken: Die erhoffte absolute Mehrheit in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl ist ausgeblieben – und das deutlich. Gerade einmal etwas mehr als 40 Prozent der Stimmen konnte der Kandidat des regierenden Pacto Histórico, Iván Cepeda, am Sonntag (Ortszeit) auf sich vereinen. Damit kam er nicht einmal auf den ersten Platz, der an den Ultrarechten Abelardo de la Espriella ging. Für den Anwalt, der sich selbst »der Tiger« nennt,...
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