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70 Jahre marokkanische Unabhängigkeit: Die Monarchie treibt ihre Territorialforderungen in der Westsahara sowie in Ceuta und Melilla voran und bereitet sich auf die Thronfolge vor. Eine kleine Bücherschau.
Die Linksregierung in Madrid hat einen speziellen Ausschuss eingesetzt, um die Krise in der spanischen Exklave zu lösen. Anonyme Hacker enttarnen mehr als 70.000 marokkanische Geheimagenten und kündigen weitere Enthüllungen an.
Marokko droht wegen des Streits um die Exklave mit Maßnahmen gegen Spanien. Der Hacker »Jabaroot« will zur Vergeltung die Namen aller Spione Rabats auf Telegram veröffentlichen – ist aber seit dieser Ankündigung aus dem Netz verschwunden.
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Marokkos Ultras gehören zu den wenigen Stimmen, die die sozialen Widersprüche des Königreichs offen benennen – von korrupten Eliten über die WM-Prestigeprojekte bis zur Verzweiflung einer Jugend, die massenhaft nach Ceuta flieht. Aber: Kritik am König bleibt tabu.
Trotz Ablaufs einer im Juni vereinbarten 60-Tage-Frist ist noch keine dauerhafte Friedenslösung für den Iran-Krieg in Sicht. Der US-Präsident gießt derweil noch mehr Öl ins Feuer.
Beim Afrikacup der Frauen haben die Außenseiter den Favoriten die Show gestohlen. Im Endspiel in der marokkanischen Hauptstadt Rabat am Sonntag setzten sich die Fußballerinnen aus Kamerun mit 3:0 gegen die Elf aus Malawi durch.
Der Hintergrund der zahlreichen Grenzübertritte in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla mit Dutzenden Toten bleibt weiter unklar. Laut dem US-Abgeordneten Thomas Massie weisen Spuren auch nach Washington.
Die in Kairo fortgesetzten Gespräche über einen Frieden in Gaza haben anscheinend Erfolg: Die Hamas ist bereit, ihre Waffen niederzulegen. Allerdings verkündete die israelische Regierung umgehend, dass ihr die Zugeständnisse nicht weit genug gehen.
Skandal im Weltsicherheitsrat: Die US-Delegation boykottiert die Vertreter Frankreichs. Die hatten zuvor über Washington gespottet, weil es gemeinsam mit Moskau und Pjöngjang gegen UN-Kommissar Türk gestimmt hatte.
Senegals Präsident gründet eine neue Partei namens »Kiiraay«. Mit ihr will er seinem alten Kampfgefährten Sonko und dessen panafrikanischer Formation Pastef Konkurrenz machen. Streitpunkt ist der Umgang mit den Schulden des Landes.
Am Sonntag beschlossen die westafrikanischen Staaten den Bau einer Gaspipeline, die von Nigeria bis Marokko führen und an die auch die EU angebunden werden soll. Doch die Hoffnungen auf eine »saubere« Energieversorgung täuschen.
Die Fußball-WM in Nordamerika ist noch nicht vorbei, da wird bereits über das Finale 2030 gestritten, das sowohl Spanien als auch Marokko austragen wollen. Die Nordafrikaner verweisen darauf, dass sie über das größere Stadion verfügen werden ...