Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat am Sonntag ein neues Strategiepapier vorgestellt. Darin plädiert er für »präventive Angriffe« zur Abwehr »künftiger Gefahren«. Die Opposition ist wenig zufrieden und versucht, ihn rechts zu überholen.
Nicht nur Algerien, auch Marokko hat am Donnerstag in der 4. Kommission der UNO für eine Dekolonisierung der Westsahara gestimmt. Der Hungerstreik der sahrauischen politischen Gefangenen geht unterdessen weiter.
Spaniens Königspaar bereist nach den Geschehnissen vom Sommer die nordafrikanischen Exklaven des Landes. Das ist eine Provokation für Marokko, dass diese weiterhin als eigenes Territorium ansieht.
Im Vorfeld einer Visite des spanischen Königs in Ceuta wurde auch der dortige Strand geräumt. Dabei machten die Einsatzkräfte eine Entdeckung: Unter den geflüchteten Marokkanern befinden sich zahlreiche Deserteure.
Indiens Opposition mobilisiert weiter gegen Wahlbetrug zugunsten der herrschenden BJP. Auch die jugendliche Protestbewegung hat sich angeschlossen. Gleich zweimal wurde Kongressparteichef Gandhi bei Kundgebungen in Delhi abgeführt.
Die malische Armee und das russische »Afrikakorps« haben ihre Niederlage vom Frühjahr wieder wettgemacht und erneut die Stadt Kidal eingenommen. Im Hintergrund werden von Algerien vermittelte Gespräche zwischen den Kriegsparteien vermutet.
Die Gewerkschaften haben wegen der Wohnungsnot und der sozialen Probleme einen Generalstreik angekündigt. Das Gesetzesvorhaben zur Einbürgerung der Sahrauis wurde zum zweiten Mal auf Eis gelegt.
Die mutmaßliche Kaperung und Zerstörung einer Verkehrsmaschine aus den Emiraten konnte im letzten Moment verhindert werden. Obwohl die Hintergründe unklar bleiben, spricht Israels Premier von einer Terrorattacke.
Der sahrauische Aktivist Naâma Asfari ist in eine andere Haftanstalt verlegt worden. Möglicher Hintergrund ist eine Protestaktion, die seine Frau Claude Mangin-Asfari geplant hatte. Der Hungerstreik der Gefangenen geht indes weiter.
Nigers Premierminister hat in New York eine vielbeachtete Rede gehalten, in der er schwere Vorwürfe an Frankreich erhob und der früheren Kolonialmacht vorwirft, den Sahel aus Profitgier rekolonisieren zu wollen.
Irans Präsident Massud Peseschkian hat Donald Trump bei der Generaldebatte am Mittwoch mit scharfen Worten entgegnet: Nicht die Islamische Republik, sondern die Aggressoren aus den USA und Israel seien die Terroristen.
Marokko wählt ein neues Parlament. Aktivisten der Protestbewegung »Gen Z« wollen ihre Forderungen in das Abgeordnetenhaus bringen, marxistische Linke und Islamisten rufen zum Boykott.