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Linkspartei, Grüne und SPD verhandeln nun doch über die Gründung einer Hamas-Regierung, die vom libanesischen Remmo-Clan geduldet wird. Zunächst waren bei Vertretern der organisierten Kriminalität aber Zweifel über die Zuverlässigkeit der Linken laut geworden.
Im Spätherbst des Jahres 1978 fand in New York ein Multimediafestival statt, das bald als legendär gehandelt wurde, vielleicht auch, weil die Filmaufnahmen davon lange verschollen waren.
Der Hessische Rundfunk soll ab 1. Januar ein neues Mediengesetz bekommen, dessen Entwurf sieht vor, dass die Anstalt ab 2027 nur noch vier Hörfunkprogramme ausstrahlen darf.
Der Freie Radiosender Fratz in Flensburg sammelt Geld gegen die drohende Abwicklung. Der Kulturausschuss der Stadt hatte im Juni Radio Fratz aus der Kulturförderung gekickt, ab 2027 sitzen die Kollegen an der Küste weitgehend auf dem Trockenen.
Am 3. Oktober 1990 lief beim DDR-Jugendradio anlässlich der Annexion eine unkommentierte zweistündige Collage mit Radiotönen von Ost- wie Westsendern, die berühmte »DT64-Zeitreise« von Achim Gröschel und Jörg Wagner.
Mich wundert, dass im Radio das serielle Kurzdrama trotz seines Potentials praktisch ausgestorben ist. Seine Zeit endete in der alten BRD vielleicht mit dem »Frauenarzt von Bischofsbrück«, einer todernst vorgetragenen Parodie, die in den Achtzigern auf mehreren ARD-Sendern lief.
»Forget Swinemeier, wir erklären that bad bitch selber zum Kanzler!« – »Die Weidel?« – »Wen sonst, Dumpfbacke!« – »Wir können Weidel nicht …« – »Ich wette deinen Arsch, J. D., dass wir können!«
Eine gewichtige literarische Sensation, die erst seit kurzem Buchhandelsregalbretter durchdrückt, wird schon ab dem kommenden Wochenende im Radio zu hören sein: Die »German Diaries« von Samuel Beckett.
Es wird niemals so viel gelogen wie vor dem Krieg, während des Krieges und nach dem Krieg. Es könnten allerdings Spuren von Realität enthalten sein in manchen Sendungen, mit denen die Länderkulturradios an die Anschläge vom 11. September 2001 erinnern und an das, was dem folgte.
Viereinhalb Wochen haben seine Ignoranz Merz Urlaub gemacht, während Flüsse ausgetrocknet und Wälder abgebrannt sind und 14.000 Omas im Heim frittiert wurden. Im selben Zeitraum brach der klapprige US-Präsident drei Friedensverträge und zerstörte neunmal den Iran.
Der Raveaufruf von Reclaim Hamburg macht deutlich, dass es den Feierwütenden nicht um rhythmische Sportgymnastik geht: »Die Welt verändert sich. Aber in welche Richtung, nehmen wir gemeinsam in die Hand! Wir fangen selbst an, teilen Wissen und bauen Strukturen auf, die bleiben.«
Die Goethe-Gesellschaft in Weimar hat darauf hingewiesen, dass es eine Goethe-Gesellschaft zu Weimar nicht geben würde, sondern nur eine Goethe-Gesellschaft in Weimar, und das sei sie selbst.