Die israelische Armee nimmt erneut Beirut ins Visier und löst eine weitere Fluchtwelle aus. Auch die Bodenoffensive im Südlibanon wurde ausgeweitet. Gebiete nördlich des Litaniflusses wurden ebenfalls besetzt.
Israel intensiviert die Luftangriffe auf das Nachbarland und lässt seine Truppen weiter vorrücken, während sich die humanitäre Krise verschärft. Tel Aviv sieht die Hisbollah-Drohnen als »strategische Gefahr«.
Die »Widerstandsachse« gegen Israel und den US-Imperialismus ist alles andere als Geschichte. Vielmehr hat ihr der Krieg gegen den Iran Auftrieb gegeben.
Mit der Waffenruhe sind die israelischen Annexionspläne gegenüber Libanon nicht vom Tisch. Mit ihrer Politik gegenüber der Hisbollah riskiert Beirut, den Aggressoren schutzlos ausgeliefert zu sein.
Die Regierung in Beirut verkennt völlig die ideologischen und geopolitischen Ziele des Netanjahu-Kabinetts und der von ihm vertretenen, fanatischen Siedlerbewegung.
Berichte israelischer Medien sollen einen Einmarsch kurdischer Truppen aus dem Irak in den Iran verhindert haben. Die Türkei drohte demnach mit einer Intervention.
Israel bombardiert gezielt zivile Infrastruktur im Libanon. Es droht eine humanitäre Katastrophe. Im Westjordanland kommt es erneut zu Gewaltexzessen gegen Palästinenser durch radikale Siedler.
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Von einer rein »defensiven« Maßnahme spricht Syrien ob der Verlegung Zehntausender Soldaten an die Grenze zu seinem Nachbarland. Die HTS-Milizen unterstützen damit Israel bei seinen Angriffen auf die Hisbollah.