Mit der Waffenruhe sind die israelischen Annexionspläne gegenüber Libanon nicht vom Tisch. Mit ihrer Politik gegenüber der Hisbollah riskiert Beirut, den Aggressoren schutzlos ausgeliefert zu sein.
Die Regierung in Beirut verkennt völlig die ideologischen und geopolitischen Ziele des Netanjahu-Kabinetts und der von ihm vertretenen, fanatischen Siedlerbewegung.
Berichte israelischer Medien sollen einen Einmarsch kurdischer Truppen aus dem Irak in den Iran verhindert haben. Die Türkei drohte demnach mit einer Intervention.
Israel bombardiert gezielt zivile Infrastruktur im Libanon. Es droht eine humanitäre Katastrophe. Im Westjordanland kommt es erneut zu Gewaltexzessen gegen Palästinenser durch radikale Siedler.
Von einer rein »defensiven« Maßnahme spricht Syrien ob der Verlegung Zehntausender Soldaten an die Grenze zu seinem Nachbarland. Die HTS-Milizen unterstützen damit Israel bei seinen Angriffen auf die Hisbollah.
Hauptziel Teherans und irakischer bewaffneter Gruppen ist US-Präsenz in kurdischer Autonomieregion um Erbil. Iranisch-kurdische Gruppe wartet in Iran auf Unterstützung der Vereinigten Staaten für bewaffneten Aufstand.
Nach der Tötung von Irans Khamenei ziehen Hunderte Demonstranten zur US-Botschaft. Die Volksmobilisierungskräfte drohen mit Vergeltung. Washington erhöht den Druck, um die Regierungsbildung zu beeinflussen.
Ein UN-Bericht dokumentiert Tel Avivs Rechtsbrüche in den besetzten palästinensischen Gebieten und prangert Straflosigkeit an. Donald Trumps kolonialer »Friedensrat« für Gaza trifft sich derweil zum ersten Mal.