Trotz vollzogenem Abzug der US-Truppen aus dem Irak bleiben wirtschaftliche Kontrollmechanismen Washingtons bestehen. Der Premier steht unter Druck, den »Islamischen Widerstand« zu entwaffnen, der das auch für die kurdischen Peschmerga fordert.
Der nach »9/11« von den USA ausgerufene »globale Antiterrorkrieg« hat Millionen Menschenleben gefordert und mehrere Länder zerstört. Viele Militäreinsätze dauern bis heute an.
Israel verfestigt seine Besatzung im Süden des Landes. Das wird auch vom UN-Generalsekretär kritisiert, die menschenrechtliche Lage unter der Dschihadistenregierung schönt er jedoch. Vor allem soll Damaskus dafür genutzt werden, den Einfluss Moskaus zurückzudrängen.
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Mit langer Verspätung wurde das Parlament in Damaskus durch präsidiale Ernennung vervollständigt. Während der Außenminister in Beirut weilt, wird die Hauptstadt erneut von einem Bombenanschlag erschüttert.
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Das Rahmenabkommen zwischen Tel Aviv und Beirut sieht keinen Abzug von Israels Armee vor und kommt einer Kapitulation gleich. Im Libanon wird vor Spaltung und Bürgerkrieg gewarnt.
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Während Israel seine Kontrolle festigt, regt sich Protest gegen schlechte Lebensbedingungen. Washington will derweil Damaskus in den Libanon-Krieg ziehen, doch die Dschihadisten lehnen ab, sich am Kampf gegen die Hisbollah zu beteiligen.
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Israel hintertreibt unmittelbar das zwischen den USA und Iran ausgehandelte Abkommen. Teheran bekräftigt seine darin festgehaltene Position, dass Tel Aviv seine Truppen abziehen und den Krieg gegen Libanon einstellen muss.
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Die israelische Armee nimmt erneut Beirut ins Visier und löst eine weitere Fluchtwelle aus. Auch die Bodenoffensive im Südlibanon wurde ausgeweitet. Gebiete nördlich des Litaniflusses wurden ebenfalls besetzt.
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Israel intensiviert die Luftangriffe auf das Nachbarland und lässt seine Truppen weiter vorrücken, während sich die humanitäre Krise verschärft. Tel Aviv sieht die Hisbollah-Drohnen als »strategische Gefahr«.
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Die »Widerstandsachse« gegen Israel und den US-Imperialismus ist alles andere als Geschichte. Vielmehr hat ihr der Krieg gegen den Iran Auftrieb gegeben.
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Mit der Waffenruhe sind die israelischen Annexionspläne gegenüber Libanon nicht vom Tisch. Mit ihrer Politik gegenüber der Hisbollah riskiert Beirut, den Aggressoren schutzlos ausgeliefert zu sein.
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Die Regierung in Beirut verkennt völlig die ideologischen und geopolitischen Ziele des Netanjahu-Kabinetts und der von ihm vertretenen, fanatischen Siedlerbewegung.