Washington sucht neue Szenarien, um die Blockade gegen Kuba zu rechtfertigen. Nun wirft die US-Regierung Havanna vor, die nordamerikanische Gesellschaft mit kommunistischen Gedankengut zu unterwandern.
Präsident Díaz-Canel verteidigt in einem Interview die Maßnahmen zur Wirtschaftsöffnung. Ein Ende des Sozialismus werde »das Volk nicht zulassen«, ist sich der kubanische Präsident sicher.
Der US-Ölkonzern SLB hat sich durch ein Abkommen mit dem Staatskonzern PDVSA einerseits Kontrolle und andererseits bislang geheime Informationen über venezolanische Ölvorkommen gesichert.
Washington hat die Kuba-Blockade noch einmal verschärft und Maßnahmen auch gegen das Institut für Völkerfreundschaft in Havanna verhängt. Denn auch die internationalen Unterstützer haben den Kampf um die sozialistische Karibikinsel nicht aufgegeben.
Die 24. Auflage des Internationalen Treffens Kommunistischer und Arbeiterparteien bekräftigt in Havanna den Rückhalt für Kubas Kampf gegen den US-Imperialismus. Zahlreiche Vertreter prangern die aggressive US-Politik gegen die sozialistische Republik an.
Havanna öffnet ab August insgesamt 81 Wirtschaftssektoren für die Privatwirtschaft. Dabei geht es unter anderem um den Bergbau, die Energie- sowie die Gesundheitsversorgung.
Kuba setzt Obergrenze für Barzahlungen aus und hebt monatlichen Transaktionsrahmen für Überweisungen an. Die Zentralbank will so die nationale Liquiditätskrise abfedern. Es ist auch ein Versuch, die verbleibenden Finanzströme eigenständig und kontrolliert zu digitalisieren.
Die exilkubanische Lobby in Florida fordert seit Jahren eine aggressivere Haltung der US-Regierung gegenüber der Insel. Die Republikaner erhoffen sich eine verlässliche Wählerschaft für die bevorstehenden Midterms.
Unter dem Titel »In Wartestellung« debattierten kubanische Journalistinnen über die aktuelle Lage und mögliche Perspektiven Kubas. Das Podium geriet dabei vor allem zu einer Fundamentalkritik an der kubanischen Regierung und am sozialistischen System.
Ein Fahrer beschreibt die Bedeutung der Tuk-Tuks für den Alltag der Menschen: »Diese Dreiräder lösen ein großes Problem des Landes und kommen besonders Familien, Kranken und Alten zugute.« Zudem reiche ihre Leistung aus, um Lasten von bis zu einer Tonne zu bewegen.
Unter Druck der US-Hungerblockade gegen Kuba hat das Parlament der Karibikinsel ein Maßnahmenpaket zur marktwirtschaftlichen Öffnung beschlossen. Am sozialistischen Projekt wird dennoch festgehalten.
Angebliche Gefahr durch neue kubanische Waffensysteme. Der US-Verteidigungsminister schwört auf der Marinebasis die Truppe ein. Die verbliebenen Gefangenen im Folterlager will er hinrichten lassen.