Die US-Justiz setzt Kuba weiter unter Druck und erlässt einen Haftbefehl gegen den Expräsidenten. Havanna präsentiert unterdessen neue Erkenntnisse zu dem vereitelten Terroranschlag von Anfang des Jahres.
Die Marktliberalisierung Kubas begünstigt Korruption. Der Ökonom Pedro Monreal von der Universität Havanna hat Präventionsmaßnahmen vorgeschlagen, die einer Konzentration öffentlicher Güter in wenigen Händen vorbeugen sollen.
Kolumbiens Expräsident Petro klagt in einer Rede in Mexiko-Stadt die Untätigkeit der venezolanischen Armee während der US-Aggression gegen das Land am 3. Januar an. Vertreter aus Caracas widersprechen lautstark.
Uruguay hält an seiner medizinischen Kooperation mit der sozialistischen Inselrepublik fest. Zuvor hatte Washington versucht, Montevideo mit einem Bericht über angebliche Zwangsarbeit unter Druck zu setzen.
Washington sucht neue Szenarien, um die Blockade gegen Kuba zu rechtfertigen. Nun wirft die US-Regierung Havanna vor, die nordamerikanische Gesellschaft mit kommunistischen Gedankengut zu unterwandern.
Präsident Díaz-Canel verteidigt in einem Interview die Maßnahmen zur Wirtschaftsöffnung. Ein Ende des Sozialismus werde »das Volk nicht zulassen«, ist sich der kubanische Präsident sicher.
Der US-Ölkonzern SLB hat sich durch ein Abkommen mit dem Staatskonzern PDVSA einerseits Kontrolle und andererseits bislang geheime Informationen über venezolanische Ölvorkommen gesichert.
Washington hat die Kuba-Blockade noch einmal verschärft und Maßnahmen auch gegen das Institut für Völkerfreundschaft in Havanna verhängt. Denn auch die internationalen Unterstützer haben den Kampf um die sozialistische Karibikinsel nicht aufgegeben.
Die 24. Auflage des Internationalen Treffens Kommunistischer und Arbeiterparteien bekräftigt in Havanna den Rückhalt für Kubas Kampf gegen den US-Imperialismus. Zahlreiche Vertreter prangern die aggressive US-Politik gegen die sozialistische Republik an.
Havanna öffnet ab August insgesamt 81 Wirtschaftssektoren für die Privatwirtschaft. Dabei geht es unter anderem um den Bergbau, die Energie- sowie die Gesundheitsversorgung.
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Kuba setzt Obergrenze für Barzahlungen aus und hebt monatlichen Transaktionsrahmen für Überweisungen an. Die Zentralbank will so die nationale Liquiditätskrise abfedern. Es ist auch ein Versuch, die verbleibenden Finanzströme eigenständig und kontrolliert zu digitalisieren.
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Die exilkubanische Lobby in Florida fordert seit Jahren eine aggressivere Haltung der US-Regierung gegenüber der Insel. Die Republikaner erhoffen sich eine verlässliche Wählerschaft für die bevorstehenden Midterms.