In den USA ist der Anteil der Konzerne am Nationaleinkommen auf ein Rekordhoch seit dem Zweiten Weltkrieg geklettert. Derweil sorgt die Inflation für Kaufkraftverluste bei der Masse der Lohnabhängigen. Die Lebenshaltungskosten sind ein zentrales Thema der anstehenden Wahlen.
Beschäftigte beim US-Flugzeugbauer stimmen für Ausstand und lehnen Angebot des Konzerns ab. Der reagiert mit Kürzungen, streicht Zulagen und Bonuszahlungen für angebliche Streikvorbereitungen zusammen.
Kanada: Gewerkschaft kämpft während Tarifverhandlungen gegen Werkschließung und Abwanderung von Stellantis in die USA. Zugleich geraten die Autobeschäftigten im Handelsstreit mit US-Präsident Trump zwischen die Fronten.
Todd Blanche hat den US-Präsidenten als Anwalt aus allem Ungemach geboxt – nun wurde er mit knapper Mehrheit auf seinem einflussreichen Posten bestätigt und wird offiziell zum Nachfolger der im Frühjahr geschassten Pam Bondi.
Bei Vorwahlen zum Senat hat sich der progressive Kandidat El-Sayed gegen das Parteiestablishment und auch Millionenspenden der Israel-Lobby durchgesetzt. Präsident Trump warnte umgehend vor der angeblichen Gefahr des Kommunismus.
Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaats Michigan hat die zuständigen Aufsichtsbehörden angewiesen, die Genehmigung für den Bau eines Unterwassertunnels für eine Pipeline der Linie 5 des Mainline-Systems erneut zu prüfen.
Der Mutterkonzern der renommierten Nachrichtenagentur verkauft sein Datenanalysedienste an die Abschiebebehörde ICE. Dafür fließen vom Innenministerium 125 Millionen US-Dollar.
Die US-Automobilgewerkschaft UAW stockt ihren Streikfonds auf sowie die Mittel für eine weitere Organisierungskampagne. Justizministerium ermittelt unterdessen gegen Gewerkschaftsboss Shawn Fain wegen Vorteilnahme.
Die USA verhängen mit fadenscheinigen Argumenten neue Zölle gegen Kanada und verstoßen damit gegen ein seit 2020 gültiges Handelsabkommen. Die Automobilindustrie ist und bleibt aber transnational, lässt sich also nicht ohne weiteres in den USA konzentrieren.
»Antiantifagipfel« in Washington: Die Regierung von US-Präsident Donald Trump versucht, ihre Jagd auf Linke international auszuweiten. Vier europäische Gruppe sind bereits als »ausländische Terrorgruppen« gelistet. Das nächste Treffen werde in der BRD stattfinden, heißt es.
Schöne neue Arbeitswelt – oder: Gefeuert per Algorithmus. Nun klagen gekündigte Meta-Beschäftigte gegen ihre Entlassungen durch KI-gestützte Auswahlverfahren. Ein US-Gericht will die Stellenvernichtung nicht stoppen – vorerst jedenfalls.
Der Außenminister der USA lädt für Donnerstag Vertreter aus über 60 Staaten zu sich ein. Ziel ist der von Washington aus koordinierte Kampf gegen das, was dort als »extrem linker Terrorismus« etikettiert wird.