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24.07.2026
US-Migrationsregime

Reuters verdient an Abschiebung

Mutterkonzern der bekannten Nachrichtenagentur verkauft Datenanalyse an US-Einwanderungs­behörde. Vom Innenministerium sollen dafür 125 Millionen US-Dollar fließen

Von Lars Pieck
Thomson Reuters soll zum Datenhändler für die US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE werden. Wie das US-Portal 404 Media Ende vergangener Woche berichtete, plant das Ministerium für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security, DHS), dem Datenbroker, zu dem auch die renommierte Nachrichtenagentur Reuters gehört, 125 Millionen US-Dollar (derzeit etwa 110 Millionen Euro) für den Zugriff auf dessen Datenbanken zu zahlen. Diese umfassen unter anderem Namen, Adresse...

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