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Zunächst hört man nur das Summen einer Fliege. Erst als Olga Mendoza zu einem rabiateren Mittel greift, kehrt Ruhe ein. Doch auch die ist vergiftet. Fernando Eimbckes Film »Moscas – Fliegen und andere Gäste«.
Wechselnde Blickrichtungen strukturieren zu Beginn von Ulrike Frankes und Michael Loekens Dokumentarfilm mit dem bezeichnenden Titel »Watching People Watching Birds« den Kontrast zwischen Natur und Zivilisation.
Die Regisseurin Valeska Grisebach macht alle sieben, acht Jahre einen Film: »Das geträumte Abenteuer« ist ihr insgesamt vierter Spielfilm und großartig wie die anderen auch.
Auf der Suche nach Ruhe und innerem Frieden sind Pianistin Lucy und Filmemacher Philip zusammen mit ihrem kleinen Sohn Johnny von der Stadt aufs Land gezogen. Das Haus mit dem großen Garten mutet idyllisch an. Aber so idyllisch bleibt es nicht.
Der Radiowetterbericht für Lons-le-Saunier verspricht angenehm sommerliche Temperaturen. Für Rémi, der hier als Single in einem geräumigen, malerisch gelegenen Chalet lebt, beginnt damit gewöhnlich ein neuer Arbeitstag in einer kleinen Firma, die Kunstrasen verkauft.
Nach den Ferien warten die Schülerinnen und Schüler einer Dorfschule im Umland der pakistanischen Metropole Karatschi vor einem verschlossenen Tor. Die Schule stehe unter einem Fluch, sagt der Wachmann.
Regisseur Kai Stänicke hat für sein Spielfilmdebüt »Der Heimatlose« ein Modell gefunden, das dem bescheidenen Sozialrealismus vieler gegenwärtiger deutscher Produktionen weit überlegen ist.
Hiddensee galt mal als Künstlerrefugium, die einstige Ruhe ist jedoch einem hektischen Kulturtourismus gewichen. Annekatrin Hendels Dokumentarfilm will den sich daraus ergebenden Konflikten nachspüren.
Die Sprache der Bilder und die von ihr ausgelösten Stimmungen bilden den Kern von Roderick Warichs melancholischem Film »Funeral Casino Blues«. Darin verlieren sich die Spuren zweier Liebender, doch sie begegnen einander auf geheimnisvolle Weise wieder.
Sandra Wollner und ihr Bildgestalter Gregory Oke kombinieren in ihrem preisgekrönten Film »Everytime« die entrückt wirkenden Bilder einer beobachtend schweifenden Kamera mit einem intimen Ton.
Mr. Fields and Friends Cinema S.L , Bambu Producciones S.L y Rondallas Movie A.I.E
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Der spanische Regisseur Daniel Sánchez Arévalo belebt in seinem tragikomischen Ensemblefilm »So klingt das Leben« die Tradition der Rondalla, um die versehrten Mitglieder einer traumatisierten, in Trauer gefangenen Dorfgemeinschaft zu verbinden.
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Die tunesische Regisseurin Leyla Bouzid etabliert in ihrem ruhig und verhalten erzählten Familiendrama »Mit leiser Stimme« (»À voix basse«) eine spiegelbildliche Geschichte, um den Konflikt zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Unterdrückung zu thematisieren.