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Der französische Schriftsteller Emmanuel Carrère hat sich einen Namen damit gemacht, in seinen Texten Biographisches und Zeitgeschichtliches miteinander zu verweben. Wenn also der Vorhang zu »Kolchose« mit dem Tod der hochbetagten Mutter öffnet, ist der Leser gewarnt.
Flucht in den Zeiten von Ebola. In der Demokratischen Republik Kongo herrscht eine »gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite«, während weiter militärische Auseinandersetzungen herrschen.
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»Oroppa« ist der Titel des aufsehenerregenden Debütromans der jungen niederländischen Schriftstellerin Safae el Khanoussi. Das Wort entstammt dem Darija, einem Dialekt des Arabischen, der vornehmlich in Marokko gesprochen wird.
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Dieses Debüt ist ein Manifest der Materialität des Andersseins. So viele Sprachen, Ethnien und Religionen, aber wenn ein Konflikt in Gewalt umschlägt, dann auf dem Rücken der Frauen.
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Am 28. Mai verstarb in Buford, Georgia der kenianische Schriftsteller Ngũgĩ wa Thiong’o. Er kämpfte für eine freiheitliche, aber solidarische Gesellschaft, für Gleichheit, Teilhabe und Fairness.
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Welche Bücher gehören in eine Schwarze Bibliothek? Bücher, die Schwarze Menschen geschrieben haben, die von ihnen handeln und die ihnen guttun. Da darf es Zweifel geben.