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Der Zentralverband des Deutschen Handwerks fordert abermals die Aufhebung des Sonntagsbackverbots. Dieses hat die Regierung zwar beschlossen, kommt dabei jedoch eher schleppend voran. Gewerkschafter warnen vor weiteren Belastungen für Beschäftigte.
Die Schufa hat deutlich mehr Daten über Verbraucher gesammelt, als bisher bekannt war. Dabei dürfte es bei Angelegenheiten wie dem Mietvertrag, die zu den Lebensgrundlagen zählen, gar keine Bonitätsprüfung geben, findet Christin Willnat.
Der Staat will sich verstärkt an Startups beteiligen, darunter auch im Bereich Rüstung. Um die Finanzierung zu sichern, soll Wagniskapital als Säule der privaten Altersvorsorge attraktiver werden.
Eine Anfrage von Die Linke ergibt, dass man wenigstens 3.771 Euro brutto bekommen müsste, um eine Rente über Armutsniveau zu erhalten. Über die Hälfte der Ostdeutschen sieht somit einem kläglichen Lebensabend entgegen.
Die EU-Kommission hat am Freitag ihre Pläne zur Reform des Schadstoffzertifikate-Handelssystems ETS vorgestellt. Der Klimaschutz soll damit deutlich abgeschwächt werden, die Lobby der besonders klimaschädlichen Industrie hat sich durchgesetzt.
Die Industrieverbände ziehen dieser Tage ihres Halbjahresbilanzen. So am Donnerstag die Chemie- und Pharmalobby. Die beklagt eine nur leichte Erholung, die noch dazu vor allem Sondereffekten geschuldet sei, und natürlich die »Standortbedingungen«.
Der Maschinenbaulobbyverband VDMA fordert in einem Positionspapier mehr Schutz vor der Konkurrenz aus China. In der Branche sind im vergangenen Jahr 28.000 Stellen vernichtet worden.
Der chinesische Zoll präsentiert seine Halbjahresbilanz: Der Zuwachs sowohl bei den Ein- wie den Ausfuhren übertrifft die Prognosen deutlich. Erstmals exportierte die Volksrepublik im Juni über eine Million Pkw, derweil straucheln deutsche Autobauer weiter.
Friedensaktivisten blockierten am Montag morgen ein Büro von Rheinmetall. Die Waffenschmiede feierte am selbigen Tag einen neuen Großauftrag, Wert: eine Milliarde Euro. Auch im Rest der scheinbar letzten Wachstumsbranche der BRD läuft das Geschäft.
Die Bundesnetzagentur will mehr Wettbewerb auf der Schiene und schlägt vor, dass die DB Kapazitäten auf ihren Hochgeschwindigkeitsstrecken abgibt. Der Konzern, Fahrgastorganisationen und Gewerkschafter warnen.
Ein Infrastruktursystem wie das Schienennetz rechnet sich niemals betriebswirtschaftlich, sondern immer nur volkswirtschaftlich, erklärt Carl Waßmuth von »Bahn für alle«.
Chinas Handelsminister Wang Wentao und EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič haben sich auf Kriterien geeinigt, nach denen im Herbst die Handelsbeziehungen evaluiert werden sollen. China kommt der EU damit taktisch entgegen, ohne von seinen Grundsätzen abzuweichen.