Neu erschienen
Mieterecho
Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe des Berliner Mieterechos ist die Wohnungskrise in der Hauptstadt als Thema der bevorstehenden Neuwahl des Abgeordnetenhauses. Rainer Balcerowiak beschäftigt sich mit dem Erbe der »Ära Wegner« und den wohnungspolitischen Programmen der größeren Parteien: »Zwei Parteien, die FDP und die AfD, haben sich einer besonders aggressiven Form der Marktradikalität verschrieben.« Außerdem: Karin Baumert beschreibt, wie die sozialistische Stadtentwicklung Ostberlins abgewickelt wurde, Ingar Solty erläutert, »was die Linke von Elke Kahr und Zohran Mamdani lernen kann«. (jW)
→ Mieterecho. Zeitung der Berliner Mietergemeinschaft, Nr. 459, 30 Seiten, Bezug: Berliner Mietergemeinschaft e. V., Möckernstr. 92, 10963 Berlin, E-Mail: me@bmgev.de, auch als PDF-Download über www. bmgev.de
Mitteilungen
In den Mitteilungen der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke stellt Moritz Hieronymi »Nachbetrachtungen« zu den Folgen der Anschläge vom 11. September 2001 an. Margit Glasow stellt vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern die Frage: »Was bringt es, wenn Linke mitregieren?« Manfred Weißbecker schreibt über »erinnerungspolitische Propaganda in der Weimarer Republik«. Ralph Dobrawa erinnert zum 80. Jahrestag an das Urteil im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher. Sebastian Bach beschäftigt sich am Beispiel von Palantir mit KI-gestützter Überwachung. Wolfram Adolphi erinnert an das sogenannte Boxerprotokoll vom September 1901 als »Gipfel der Demütigung Chinas«. (jW)
→ Mitteilungen, Heft 9/2026, 37 Seiten, Spendenempfehlung: 1,50 Euro plus Porto, Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, E-Mail: kpf@die-linke.de
Antifa
In der aktuellen Ausgabe des Magazins der VVN-BdA schreibt Markus Roth über das Milieu der rechten Streamer. Peter Nowak würdigt den Anfang August im Alter von 95 Jahren verstorbenen Reinhard Strecker, der 1960 die Ausstellung »Ungesühnte Nazijustiz« konzipierte und dafür in Westberlin als »Handlanger Pankows« angefeindet wurde. Ulrich Schneider beschreibt, wie Westberliner Behörden 1961 Forschungen zum antifaschistischen Widerstand blockierten. Das Hartmut-Meyer-Archiv beschäftigt sich mit den Auseinandersetzungen in der nordrhein-westfälischen AfD. (jW)
→ Antifa. Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur, September/Oktober 2026, 35 Seiten, 3,50 Euro, Bezug: VVN-BdA e. V., Magdalenenstr. 19, 10365 Berlin, E-Mail: antifa@vvn-bda.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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