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Chronik

Anno … 38. Woche

1776, 16. September: Auf der Insel Manhattan wird die Schlacht von Harlem Heights zwischen der Kontinentalen Armee unter George Washington und britisch-hessischen Kampfverbänden ausgetragen. Die 1.800 Soldaten auf Seite der USA schlagen erfolgreich rund 5.000 Truppen der angreifenden Briten zurück. Nach einer Serie von Niederlagen ist es der erste Sieg für die US-Amerikaner gegen die britische Krone im Unabhängigkeitskrieg.

1931, 18. September: Vermutlich von japanischen Offizieren wird ein Sprengstoffanschlag auf die Südmandschurische Eisenbahn nahe der chinesischen Stadt Mukden (Shenyang) verübt. Der »Mukden-Zwischenfall« wird als Vorwand für die weitere Entsendung japanischer Truppen in die Region genutzt und markiert den Auftakt der sogenannten Mandschureikrise, die schlussendlich zum Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg und damit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs in Asien führt.

1941, 19. September: Mit dem Eintreten der Polizeiverordnung vom 1. September wird das Tragen des von den Nazis als »Judenstern« bezeichneten Zwangskennzeichens für alle durch die Nürnberger Gesetze als jüdisch definierten Bürger des Deutschen Reiches zur Pflicht. Das in der Öffentlichkeit stets gut sichtbar zu tragende Zeichen, ein gelber Davidstern, der die Aufschrift »Jude« trägt, isoliert die ohnehin schon ausgegrenzten jüdischen Deutschen weiter. Der Zwang zum Tragen des »Judensterns« wird später auch auf die von Deutschland besetzten Gebiete ausgeweitet.

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1951, 20. September: Zwischen der BRD und der DDR tritt das sogenannte Interzonenabkommen in Kraft. Es regelt den Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen den beiden deutschen Staaten und weitet ähnliche, seit 1945 bestehende Abkommen zwischen der sowjetisch besetzten Zone und den von den Westalliierten besetzten Zonen aus.

1956, 14. September: Mit der IBM 350 wird das erste magnetische Festplattenlaufwerk vorgestellt. Die IBM 350 hat ein Speichervermögen von 3,75 Megabytes und löst bei IBM Lochkarten, die bis dato Stand der Technik waren, ab.

2006, 19. September: Durch einen Militärputsch wird die zivile Regierung Thailands gestürzt. Es ist der 18. Militärputsch in dem Land seit 1932. Damit endet die vergleichsweise lange Phase ziviler Regierungen seit 1992. Der Staatsstreich unter General Sonthi Boonyaratglin genießt die Billigung des thailändischen Königshauses. Vorangegangen war eine durch die Geschäftstätigkeiten von Ministerpräsident Thaksin Shinawatra ausgelöste Welle von Massenprotesten, die zu einer Auflösung des Parlaments und vorgezogenen Neuwahlen führte.

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2026, Seite 15, Geschichte

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