Zum Inhalt der Seite
17.04.2026
Sudan

Täter mit der Waffe in der Hand

Sudan: »Ärzte ohne Grenzen« dokumentiert die Erfahrungen überlebender Frauen in Nord- und Süddarfur, die brutale sexualisierte Gewalt erleben mussten

Von Ina Sembdner
Diese Vorsichtsmaßnahme sudanesischer Frauen illustriert einen notwendigen Pragmatismus, der schwer erträglich ist: Um nach einer Vergewaltigung zumindest nicht schwanger zu werden, bitten sie die Helfer von »Ärzte ohne Grenzen« (franz. abgekürzt MSF) um empfängnisverhütende Mittel, bevor sie einen Fußmarsch antreten – etwa um Habseligkeiten von dort zu holen, woher sie durch den nunmehr drei Jahre lang andauernden Krieg vertrieben wurden. Wissend darum, »dass sexua...

Artikel-Länge: 3324 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90