Ohne etwas über ihre Gastgeber zu wissen, müssen die 5.000 US-Matrosen und Soldaten (entsprechend der allgemeinen Ratio dürfte die Zahl der Uniformträgerinnen überschaubar sein) in Pattaya nicht an Land gehen.
In Kenia verlaufen Geburten zu oft tödlich – ein landesweiter Streik verschärft die Situation aktuell. Rund 23.000 Pflegekräfte und Hebammen fordern von der Regierung Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen und verbesserte Ausstattungen.
Auf politischer Ebene versucht sich Italien der unbenommen unfairen EU-Richtlinie zur Aufnahme von Asylsuchenden zu entledigen und legt sich damit erwartbar mit Deutschland an, das als Binnenstaat deutlich »günstiger« liegt.
Nach mehr als zweieinhalb Jahren werden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet zu dem Tod der Fünfjährigen unter Panzerbeschuss. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden, ist gering.
Eine Reihe von Berichten der Financial Times zu imperialen Ambitionen der Vereinigten Arabischen Emirate auf dem afrikanischen Kontinent erzürnen die Führung der Golfmonarchie. Parallel untermauern Augenzeugenberichte kolumbianischer Söldner in Sudan dies jedoch.
Der junge Trotzkist Bogdan Sirotjuk hat sich offen gegen den Krieg ausgesprochen und die geschichtsrevisionistische Entwicklung in seinem Heimatland in Texten angeprangert. Vor rund zwei Jahren wurde er deswegen festgenommen, nun soll er für 15 Jahre ins Gefängnis gehen.
In den vergangenen 20 Jahren hat sich in der Bundesrepublik die Zahl der Mädchen, die wegen Anorexie oder Bulimie im Krankenhaus behandelt werden, verdoppelt. In allen Altersgruppen stellen Frauen den größten Anteil der Betroffenen.
Venezuela und Israel verkünden die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen. Damit wird ein weiteres Erbe von Hugo Chavéz verscherbelt, der sie 2009 unter Völkermordvorwürfen beendet hatte.
Iran besteht darauf, entsprechend dem Memorandum of Understanding die Schiffspassagen durch die Meerenge zu kontrollieren. Washington nutzt Vorfall für eine erneute Angriffswelle.
Die USA greifen Iran weiter an, bei den Attacken werden mindestens 14 Menschen getötet. Teherans Streitkräfte üben Vergeltung und zielen auf US-Militäreinrichtungen in der Region. Unklarheit besteht über den Fortbestand der bilateralen Absichtserklärung.
Majid Asgaripour/WANA (West Asia News Agency) via REUTERS
Seit Freitag sind die Särge des von den USA und Israel am ersten Kriegstag getöteten Oberhaupts Khamenei und dessen Familie in Teheran aufgebahrt. In der Hauptstadt werden Millionen Menschen und Dutzende Staats- und Regierungschefs erwartet.
Die Situation in der von Gewalt und Katastrophen heimgesuchten Inselrepublik wird immer dramatischer. Dabei ist nicht einmal ein Viertel der erforderlichen Hilfen abgesichert.