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10.05.2025
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Jetzt LPG-Genossin oder Genosse werden
Kauf Dir nicht nur eine Ausgabe – sondern gleich die ganze Zeitung!
Schon jemals darüber nachgedacht, eine Zeitung herauszugeben? Wir, die junge Welt, beraten Sie gerne bei ihren ersten Schritten zum Medientycoon! Denn Mitherausgeber unserer Zeitung zu werden ist ziemlich einfach. Die junge Welt erscheint in der Verlag 8. Mai GmbH, gegründet kurz vor dem 50. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus 1995, damit diese Tageszeitung weiter erscheinen kann. Zuvor hatte ein Zwischeneigner das Blatt ökonomisch an die Wand gefahren. Genossenschaftsgründungen sind im Kapitalismus deutlich komplizierter als die Gründung einer GmbH, und so dauerte es noch einige Monate, bis die LPG junge Welt eG am 7. Oktober 1995 entstand – ausgeschrieben nennt sie sich Linke Presse Verlags-, Förderungs- und Beteiligungsgenossenschaft junge Welt eG.
Mittlerweile geben über 3.000 Genossinnen und Genossen die junge Welt heraus, unterstützen den Verlag ökonomisch, die jährliche Rosa-Luxemburg-Konferenz materiell, die Redaktion infrastrukturell: Genossinnen und Genossen sind das Rückgrat unserer Struktur. Sie helfen, ökonomische Angriffe abzuwehren und sichern so ab, dass Verlag und Redaktion unabhängig arbeiten können. Mitglied kann werden, wer mindestens einen Anteil zu 500 Euro zeichnet (pro Person können maximal 50 Anteile gezeichnet werden, jedes Mitglied hat auf der Generalversammlung allerdings nur eine Stimme, egal wie viele Anteile gezeichnet wurden). Einen Aufnahmeantrag (und weitere Infos) finden Sie im Netz (jungewelt.de/lpg), wir schicken Ihnen die Unterlagen aber auch gerne zu, ein Anruf genügt (0 30/53 63 55- 10). Und wissend, dass frei verfügbares Kapital in unserer Klasse mitunter rar ist: Den Anteil kann man auch per Rate bezahlen, die monatliche Mindestrate beträgt 25 Euro, und ab der ersten eingegangenen ist man als Genossin oder Genosse stimmberechtigt.
Uns eint das Ziel, die Publikation junge Welt zu fördern – auch über die Mitgliedschaft in ihrer Genossenschaft hinaus: durch Einwerbung von Probeabos, durch tatkräftige Unterstützung bei Veranstaltungen, durch die Empfehlung unserer Zeitung im Bekanntenkreis. Hier endet allerdings unsere Karriereberatung in Richtung Medienmogul – und genaugenommen ist man ja auch kein Mogul, sondern Teil eines Kollektivs. Was auch viel besser zur Tageszeitung junge Welt passt, oder?
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!