- → Aktion
100 Jahre Fidel Castro
jW ehrt den Comandante en Jefe mit einer Ausstellung ab dem 13. August
Der 13. August 2026, an dem Fidel Castro 100 Jahre alt geworden wäre, steht im Schatten der unverhohlenen Kriegsdrohungen und medialen Hetzkampagnen gegen Kuba seitens der US-amerikanischen Regierungsriege unter Donald Trump. Die völkerrechtswidrige, extraterritorial wirkende Wirtschaftsblockade der USA gegen den sozialistischen Inselstaat, die von Woche zu Woche immer weiter ins Unermessliche verschärft wird, hat ohnehin schon zu viele Menschenleben gefordert. »Fast ein halbes Jahr ohne Öllieferungen, das brächte auch die Schweiz in einen Notstand«, antwortete der Kuba-Experte Bert Hoffmann, Leiter des Berliner Büros des Hamburger Leibniz-Instituts für Globale und Regionale Studien, in einem Interview der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 10. Juli. »Tatsache ist: Durch die Verschärfung des Embargos sterben Menschen auf Kuba, die nicht sterben müssten.« Um so mehr halten wir es für notwendig, an den Comandante en Jefe Fidel Castro an dessen 100. Geburtstag und mit ihm an die Kubanische Revolution zu erinnern, die es zu verteidigen gilt! Weil die Geschichte immer zur Gegenwart und zur Zukunft gehört. Und weil Kuba symbolisch für uns alle steht, die eine bessere, gerechtere Welt anstreben.
In der Ausstellung »¡Hasta siempre, Fidel!« in der jW-Maigalerie stehen Bilder des kubanischen Fotografen und Filmemachers Roberto Chile im Mittelpunkt, die uns Einblicke aus einer vertrauten Perspektive in das politische Leben Fidel Castros gewähren. Daneben sind Fotos seiner kubanischen Berufskollegen Raúl Abreu und Alex Castro zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung um historische Fotos aus Kindheits- und Jugendjahren und um bekannte und weniger bekannte Bilder kubanischer Fotografen vom Kampf der Guerilleros in der Sierra Maestra bis zum Sieg der Kubanischen Revolution am 1. Januar 1959.
Was machte den Comandante en Jefe so außergewöhnlich? Wie wurde er zu der welthistorischen Persönlichkeit, als welche er die Geschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend mitprägte? Und weshalb weigert sich die Kubanische Revolution, deren entscheidender Impulsgeber er war, bis heute, klein beizugeben? Die Ausstellung kann vielleicht ein paar erste Antworten geben. Sie wird begleitet von weiteren Veranstaltungen zu Kuba.
→ 13. August 2026, 19 Uhr: Vernissage »¡Hasta siempre, Fidel!« mit Nick Brauns (jW-Chefredakteur) und Musiker Tobias Thiele in der jW-Maigalerie, Torstr. 6, 10119 Berlin
→ 10. September, 19 Uhr: »Fidel es Fidel«, Film und Diskussion mit Tobias Kriele in der jW-Maigalerie, Torstr. 6, 10119 Berlin
→ 12. bis 19. September 2026: Protestwache für Kuba, ganztägig vor der US-Botschaft in Berlin, Brandenburger Tor, Auftakt am 12. September mit Fahrradkorso ab der kubanischen Botschaft und Konzert von Heinz-Eckhardt Wenzel vor der US-Botschaft
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 2,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
