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Broschüren

Neu erschienen

Mord an Thälmann

In der Broschüre »Mord ohne Sühne. Die Verschleppung der Strafverfolgung gegen die Mörder Ernst Thälmanns« schildert der Gothaer Rechtsanwalt Ralph Dobrawa die Ermittlungen zur Erschießung Ernst Thälmanns in der Nacht vom 17. zum 18. August 1944 im Konzentrationslager Buchenwald. Der frühere DDR-Verteidigungsminister Heinz Kessler schrieb das Vorwort. Nach mehrfacher Einstellung des Verfahrens durch die westdeutsche Justiz stand schließlich ab November 1985 der frühere SS-Mann Wolfgang Otto vor Gericht. 1988 wurde er freigesprochen. (jW)

Ralph Dobrawa: Mord ohne Sühne. Die Verschleppung der Strafverfolgung gegen die Mörder Ernst Thälmanns. AG von Verbänden des Ostdeutschen Kuratoriums beim Landesverband Die Linke, Erfurt 2017, 40 Seiten, Schutzgebühr zwei Euro. Bezug: Jochen Traut, Robert-Koch-Str. 25, 98527 Suhl, Tel.: 03681/707402

Mitteilungen

Im halbjährlichen Periodikum des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung wird die anarchistische Bibliothek im Haus der Demokratie in Berlin vorgestellt. Ein Artikel widmet sich den Quellen und Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung im Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED. Siegfried Prokop stellt ein bislang unveröffentlichtes Zeitdokument über den Klub »Hermann Duncker« des Kulturbundes in Bernau aus dem Jahre 1984 vor. Schließlich wird eine der wichtigsten Stimmen der US-amerikanischen Arbeiterbewegung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts porträtiert: Ira Steward. (jW)

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Mitteilungen des Förderkreises Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung e. V., Nr. 51, März 2017, 68 S., drei Euro zuzüglich Versandgebühr, Bezug: d.goldbeck@web.de

KAZ

Die neue Ausgabe der Vierteljahreszeitung KAZ steht unter dem Titel: »Arbeit weiterdenken – können wir nur ohne Kapitalisten!« Die Kampagne um »Industrie 4.0« wird dabei im Spannungsfeld des Fortschritts von Produktivkraft und Ausbeutungsrate untersucht. Verdienstvoll ist die zusammenfassende Darstellung »Unsere Oligarchen«, in der anhand von zwölf Porträts die Spitzen des deutschen Finanzkapitals sichtbar werden. Weitere Themen: die Entwicklung der faschistischen Gefahr und die deutschen Rüstungspläne in der EU im Kontext von »Brexit« und dem US-Präsidenten Donald Trump. (jW)

Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ), 47. Jahrgang, März 2017, 48 Seiten, 1,50 Euro, Bezug: Kommunistische Arbeiterzeitung, Reichstr. 8, 90408 Nürnberg, E-Mail: gruppeKAZ@kaz-online.de

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2017, Seite 15, Politisches Buch

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

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