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Kinderarmut in Italien verdoppelt

Rom. Nach einem Bericht des italienischen Statistikamtes ISTAT hat sich die Zahl der ärmsten Kinder in Italien in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Seit 2012 habe sich die Zahl von 723000 auf 1,434 Millionen erhöht, berichtete La Repubblica, die den Bericht am Dienstag dokumentierte. Als beängstigend nennt das Blatt, daß das Kinderelend nicht nur den als »Armenhaus« bekannten Süden des Landes betrifft, sondern auch den industrialisierten Norden. Inmitten dieser Situation seien jedoch »die finanziellen Mittel, um diese Verelendung zu bekämpfen, halbiert worden«, kritisiert das der regierenden Demokratischen Partei nahestehende Blatt.
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2014, Seite 6, Ausland

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