Rechte Identitätspolitik mit bizarren Zügen: In Italien liegt die Partei des ehemaligen Generalstabschefs Vannacci in Umfragen inzwischen vor Salvinis Lega. Melonis Regierungsbündnis unter Druck von rechts.
In Italien ist am 12. August bei einem Gedenkakt an die Opfer des SS-Massakers in Sant’Anna di Stazzema erinnert worden. Der Außenminister räumt in seiner Rede als erster Regierungsvertreter überhaupt die Beteiligung italienischer Faschisten offiziell ein.
Vorwürfe der Beteiligung am Völkermord und der Anstachelung zum Völkermord an den Palästinensern in Gaza: Stiftung stößt internationale Strafverfolgung in den Niederlanden und in Italien gegen drei Beschuldigte an.
Papst Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt. Die Bilanz des »Einheitspapstes« fällt widersprüchlich aus. Neben humanistischen Botschaften steht eine reaktionäre Traditionspflege.
1976 erzielten die italienischen Kommunisten ihren größten Wahlerfolg. Infolge der Regierungsunterstützung verloren sie nach und nach an Bedeutung. Seit 2008 sind sie nicht mehr im Parlament vertreten.
Seit 2007 sind in Italien 700.000 Industriearbeitsplätze verlorengegangen. Zum 125jährigen Bestehen der Metallergewerkschaft skizziert ihr Generalsekretär dringende Aufgaben.
Tausende Faschisten demonstrieren in Rom für »Remigration«. Derweil entsteht mit der Partei Futuro Nazionale des Generals a. D. Vannacci eine neue rechte Konkurrenz für die Regierung von Ministerpräsidentin Meloni.
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Im italienischen Bankensektor könnte es zu einem milliardenschweren Übernahmekampf kommen. Die größte Bankengruppe des Landes, Intesa Sanpaolo, kündigte am Montag an, den kleineren Konkurrenten Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) für 30,6 Milliarden Euro übernehmen zu wollen.
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Ein grausamer Mord an vier migrantischen Erntehelfern wird von Überwachungskameras dokumentiert und sorgt für Entsetzen. Dabei erhellt die Tat lediglich ein von Verbrechen durchzogenes System, auf dessen Basis Europa mit Obst und Gemüse versorgt wird.
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Vor 80 Jahren stürzten die Italiener in einem Referendum die Monarchie. Der Preis dafür war hoch. Unter ihrem Generalsekretär Palmiro Togliatti machten die Kommunisten gravierende Zugeständnisse.
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Der Papst hat 80 während des Spanienkrieges ums Leben gekommene Katholiken als Märtyrer seliggesprochen. Die Verbeugung vor der Franco-Diktatur widerspricht seinem fortschrittlichen Image.
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Vor 30 Jahren nahm sich der Ökonom Hans Schmidt durch einen Sprung aus seiner Hochhauswohnung im 13. Stockwerk das Leben. Er gehört zu den Tausenden, die die Übernahme der DDR durch die BRD in den Tod trieb.