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03.09.2014
- → Feuilleton
Eisdusche
Wie hart das Leben die bestraft, die zu spät kommen, erfährt gerade die FDP in Sachsen. Zu spät und zu halbherzig hat sich FDP-Chef Christian Lindner (Foto) das Eiswasser über den Kopf gekippt. Seine »Partei« bekam deshalb gerade mal noch 3,8 Prozent der sächsischen Wählerstimmen. Nur handfeste Maßnahmen wie das Lebendig-begraben-Werden, Scheiterhaufen oder Waterbording könnten die FDP vielleicht noch retten.
Auch die Grünen schlitterten mit 5,7 Prozent der Stimmen knapp am Rauswurf aus dem Sächsischen Landtag vorbei. Das nächste Mal (bei den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg) sollte es Parteichef Cem Özdemir mit einem Cocastrauch (statt Hanf) auf seinem Balkon versuchen, oder mindestens einen Walfisch eigenhändig aus einem Schleppnetz befreien.
Ein Kessel Buntes (mit Grundton dunkelbeige bis erdfarben) namens AFD schafft es in Sachsen dagegen ohne Mühe in den Landtag. Die Strategie »jeder erzählt, was er will, und keiner sagt die Wahrheit« scheint – Piratenpartei hin oder her – noch zu stechen.
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