Das Beben an den Börsen ist nach dem KI-Schock aus China für westliche IT-Kapitalisten noch nicht ausgestanden. Der chinesische KI-Entwickler Deep Seek legt nach.
Der Umstand, dass ein chinesisches Unternehmen seine ebenbürtige KI auf der Grundlage schwächerer Chips baut, verweist auf die geopolitische Ebene. Nach Maßgabe der USA sollte ein solcher Erfolg gar nicht möglich sein.
Liefere China mit einem Bruchteil des Rechenaufwands US-amerikanischer Giganten konkurrenzfähige KI, müssten EU und BRD nun ihr Ass ausspielen, nämlich »dass unsere KI vertrauenswürdig ist«, meint Volker Wissing.
Das hohe Niveau der Mieten und Lebenshaltungskosten hat auch generell eine gesellschaftlich disziplinierende Wirkung: Nur wer mitmacht im Hamsterrad, kann sich das Leben in einer Stadt wie München noch leisten.
Teilnehmer der 30. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz diskutierten ausgiebig Gefahren des Imperialismus unserer Tage. Die Lebensweise, die er anbietet, taugt nicht mehr, Menschen werden zu Rohstoffen degradiert.
Der Abschlussbericht der Enquete-Kommission zu Afghanistan bilanziert das Versagen der NATO am Hindukusch und liefert Empfehlungen, um ähnliche Niederlagen in Zukunft zu vermeiden.
Reibachrendite für Reiche, Kleckerkram für Arme: »Finanzwende«-Studie belegt Chancenungleichheit beim Vermögensaufbau. Schieflage lässt sich beziffern mit dem »Armutsnachteil«
Jade-Weser-Port: Direktverbindung nach China mit kleinen Schiffskapazitäten. Von Ningbo-Zhoushan geht es ohne Zwischenstopp durchs Rote Meer und den Suezkanal nach Wilhelmshaven.
Gegen Aufrüstung und Krieg. Zu den Protesten gegen die Münchner »Sicherheitskonferenz« und zum »Berliner Appell«. Ein Gespräch mit Heinz Michael Vilsmeier, Franz Haslbeck und Jutta Kausch.
Saarland: Die JVA Ottweiler bekommt ab April wieder eine Drogenberatung. Ein Gespräch mit Dirk Schmitt, Direktor des Caritas-Verbandes Schaumberg-Blies.
Am Dienstag hat der serbische Premierminister Miloš Vučević nach anhaltenden Protesten seinen Rücktritt erklärt. Die Studenten bleiben dennoch weiter auf der Straße.
Gegen die Drohungen Trumps, sich Grönland einzuverleiben, wirbt die dänische Ministerpräsidentin am Dienstag in Berlin, Paris und Brüssel um Unterstützung. Die Aufrüstung »arktischer Gebiete« ist da bereits beschlossen.
Die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe in Sydney streiken seit Wochen für reale Lohnzuwächse. Doch die sozialdemokratische Labor-Lokalregierung blockiert und die nationale Arbeitskampfbehörde suspendiert Ausstände.
Richard Strauss und sein Librettist Hugo von Hofmannsthal zielten einst aufs Ganze, nun inszeniert Tobias Kratzer »Die Frau ohne Schatten« an der Deutschen Oper Berlin.
Im 500. Jubiläumsjahres des Deutschen Bauernkrieges ist mit dem Historiker Günter Vogler einer der wichtigsten Erforscher dieses »großartigsten Revolutionsversuchs des deutschen Volkes« (Friedrich Engels) verstorben.
Paradoxerweise hat Regietheater Zustände wiederhergestellt, die das Theater mit Regie beseitigt hatte. Die spontane Willkür der darstellenden Künste kehrt als organisierte Willkür zurück.
Am 80. Jahrestag der Befreiung des des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers wurde das »Heute-Journal« direkt aus der Gedenkstätte ausgestrahlt.
Jahrelang war es kein großes Thema, dass die BRD Nazikollaborateure im Ausland alimentierte. In den 1990er Jahren wurden Zahlungen aufgedeckt. Ein Bericht zeigt: Noch immer erhalten frühere Mitglieder der Waffen-SS Geld.
Außerdem: »Decolonize Berlin« begrüßt die Entscheidung der Bezirksverordnetenversammlung, den sogenannten Hererostein auf dem Friedhof am Columbiadamm zu entfernen.