Gegründet 1947 Dienstag, 23. April 2019, Nr. 94
Die junge Welt wird von 2181 GenossInnen herausgegeben
  • Demonstration

    Erst schießen, dann reden

    »Black Lives Matter« in Hamburg: Flüchtlinge protestieren gegen Polizeigewalt
    Von Michael Merz, Martin Dolzer
  • Wo man Trump liebt

    Israels Rechte ist seit Donald Trumps Wahlsieg vor Freude und Übermut ganz aus dem Häuschen: Rücksichtnahme auf die USA ist nicht mehr nötig
    Von Knut Mellenthin
  • Phantom des Tages: Russische Smoking Gun

    Vielleicht haben deutsche Geheimdienste bisher an der falschen Stelle gesucht – und gar nicht überprüft, ob russische Hacker die Umfragewerte der SPD und ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz in die Höhe getrieben haben.
    Von Claudia Wangerin
  • Digitalkonzerne

    Liberaler Populismus

    Das Silicon Valley probt den Aufstand gegen Donald Trump: Die Bosse milliardenschwerer Technikunternehmen inszenieren sich als Verfechter von Demokratie, Antirassismus und queerer Emanzipation
    Von Thomas Wagner
  • politische Akteure

    »Die Besten aus aller Welt anziehen«

    Protest gegen den von Donald Trump per Dekret verordneten Einwanderungsstopp: offener Brief des Silicon Valley an das Weiße Haus
    Von Thomas Wagner
  • Spanischer Krieg

    Entscheidung vor Madrid

    Vom 6. bis zum 27. Februar 1937 fand im Südosten von Madrid die Jarama-Schlacht statt
    Von Werner Abel
  • Dresden

    Pogromstimmung in Dresden

    Morddrohungen und Naziparolen dominieren im Vorfeld des Jahrestages der Bombardierung der Elbmetropole die öffentliche Debatte
    Von Markus Bernhardt
  • kandidat in Spe

    Die Schulz-Revolution

    SPD erstmals seit Jahren führend in Wahlumfrage – stimmen die Zahlen?
    Von Ralf Wurzbacher
  • Hartz IV

    Klagen, Schulden, Räumungen

    Studie des Bundesarbeitsministeriums: Mietobergrenzen bei der Grundsicherung sind zu niedrig angesetzt. Nahles will nachbessern
    Von Susan Bonath
  • Nahverkehr

    Streik von Brandenburger Busfahrern

    Kaum zu glauben: Die Beschäftigten müssen sich sowohl gegen Erhöhung wie auch Verkürzung ihrer Arbeitszeit wehren
    Von Johannes Supe
  • Palästina

    Israel legalisiert Landraub

    Das israelische Parlament hat am Montag rückwirkend 4.000 Wohnungen jüdischer Siedler in der besetzten Westbank legalisiert. Premier Netanjahu hatte das Ergebnis bereits davor den USA bekanntgegeben
    Von Knut Mellenthin
  • Litauen

    Am Boden bleiben

    Bei der ersten Dienstreise von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit einem modernen A400M-Transportflugzeug hat die Maschine ihren Dienst versagt
  • Deutschland/Polen

    Besuch beim Vasallen

    Auf ihrer Tour durch die Hauptstädte wichtiger EU-Staaten war die Bundeskanzlerin am Dienstag zu Gast in Warschau. Kernthema ihrer Gespräche mit Vertretern der Staatsspitze war die Zukunft der Europäischen Union
    Von Reinhard Lauterbach
  • Kenia

    Kein Arzt in Sicht

    Die Mediziner in Kenia streiken seit zwei Monaten für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Der Regierung fehlt dafür das Geld
    Von Christian Selz, Kapstadt
  • Brasilien

    Hüter der Gesetzlosen

    Passende Wahl: Präsident Temer nominiert seinen bisherigen Justizminister Alexandre de Moraes für den Obersten Gerichtshof
    Von Peter Steiniger
  • Kolumbien

    Der letzte Marsch der FARC

    Während die FARC mit ihrer Demobilisierung beginnt, gehen die Morde rechter Paramilitärs unvermindert weiter. Deren Schwadronen rücken in zurückgelassene Gebiete der Guerilla ein
    Von Jan Schwab
  • Katalonien

    Keinen Schritt zurück

    Ministerpräsident Puigdemont kündigt bei Prozess Referendum über Unabhängigkeit von Katalonien vom spanischen Staat an
    Von Mela Theurer, Barcelona

Aber irgendwann kam der Bruch, der Post­heroismus schlug sich auch in der Politik brutal nieder, im Schloss Bellevue residierten plötzlich Typen wie Köhler, Wulff, Gauck (und seine Freundin).

Der EU-Parlamentarier Martin Sonneborn (Die PARTEI) in einem Beitrag auf faz.net
  • Literatur

    Vier Millionen Exemplare

    Mit 100 Verlagen ist Kuba ein Leseland und die Internationale Buchmesse in Havanna keine Geschäfts-, sondern eine Publikumsmesse
    Von Volker Hermsdorf
  • Gréco, Respondek, Krug

    Zu den heute Vergessenen zählt ein Regisseur, der am Sonnabend 90 Jahre alt geworden wäre. Gerhard Respondek bestimmte das Profil der dramatischen Kunst im DDR-Fernsehen mit.
    Von Jegor Jublimov
  • Droste

    Wie kriminell sind Deutsche?

    Der Deutsche ist des Deutschen Lieblingskind. Wenn irgendwo auf der Welt Hunderte Menschen sterben, ist ihm das wumpe, es sei denn, der Zaubersatz folgt: »Unter den Opfern befinden sich auch Deutsche.«
    Von Wiglaf Droste
  • Kino

    Das Offensichtliche

    Die Soldaten in Ang Lees Film haben der sinistren Show nicht mehr entgegenzusetzen als ihr Berufsethos, das augenscheinlich außer ihnen selbst niemand mehr so richtig ernst nehmen kann
    Von Peer Schmitt
  • Rotlicht: Exportnation

    Den deutschen Kapitalisten gelang es, die Länder im Osten und Süden Europas niederzukonkurrieren. Die Warenausfuhren überstiegen die Importe 2016 um 310 Milliarden Dollar
    Von Simon Zeise
  • Nachschlag: America first

    NSA-Überwachung, war da was? »America first«, das galt, was die Internet- und Telefonüberwachung durch den US-Geheimdienst betrifft, schon lange vor Donald Trump.
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • Politische Justiz

    Späte Rechtsprechung

    Unter dem Motto »Gegen das Vergessen. Fritz Bauer und die Auschwitz-Prozesse« stand am Sonntag eine Veranstaltung im Hamburger »Polittbüro«.
    Von Martin Dolzer
  • Neonazis und Geheimdienste

    Brisanter V-Mann-Verdacht

    Das Innenministerium des Landes Brandenburg will öffentlich weder bestätigen noch dementieren, dass seine Verfassungsschutzabteilung den einflussreichen NPD-Funktionär Frank Schwerdt als V-Mann geführt habe.
    Von Claudia Wangerin
  • Afrika-Cup

    Zum Vergessen

    Weder Kamerun noch Ägypten waren vor Turnierbeginn Favoriten. Gabuns Nachbarn mussten die Absagen von acht wichtigen Spielern verkraften, Ägypten freute sich, nach siebenjähriger Abstinenz überhaupt wieder dabei zu sein
    Von Christian Selz
  • Man hatte Spaß

    Die 1970 in Mexiko ausgetragene WM-Endrunde ist bis heute ein Meilenstein in der Geschichte des Fußballs, nicht nur, aber vor allem des brasilianischen.
    Von André Dahlmeyer