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Erneut Razzien gegen »Reichsbürger«

Ingolstadt. In mehreren Bundesländern sind am Dienstag Räumlichkeiten sogenannter Reichsbürger durchsucht worden. Die Razzien richteten sich gegen 16 Beschuldigte im Alter zwischen 40 und 62 Jahren, wie Hans-Peter Kammerer vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt sagte. Die Tatverdächtigen, darunter zwei Frauen, werden der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung verdächtigt. Zudem geht es um Amtsanmaßung. Bei den Durchsuchungen von 15 Wohnungen und Geschäftsräumen sollten Beweismittel gesichert werden. Neben zwölf Objekten in Bayern wurden auch zwei Objekte in Rheinland-Pfalz sowie eins in Baden-Württemberg durchsucht. An den Razzien waren an die 250 Beamte, darunter auch Spezialeinheiten, beteiligt. Sieben Beschuldigte sollen nach den Polizeiangaben Vertreter eines selbsternannten »Bundesstaates Bayern« sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2017, Seite 15, Antifaschismus

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