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DITIB: Sitz in NRW-Beirat ruht

Köln. Vor dem Hintergrund der Spitzelvorwürfe gegen DITIB lässt der türkisch-islamische Moscheeverband seinen Sitz im Beirat für den Islamunterricht in Nordrhein-Westfalen vorerst ruhen. Um »jeden Schaden vom Beirat und damit von den Muslimen in Deutschland abzuwenden«, werde DITIB vorübergehend bis zur Klärung der Vorwürfe nicht an den Beiratssitzungen teilnehmen, erklärte der Dachverband am Dienstag in Köln. Damit reagierte der Moscheeverband auf eine Forderung von Nord­rhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne). DITIB hatte unlängst bestätigt, dass Imame des Verbands Informationen über Anhänger des in der Türkei als Staatsfeind gesuchten Predigers Fethullah Gülen nach Ankara geschickt hatten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2017, Seite 4, Inland

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