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Kommt zur Manifestation und zur Rosa-Luxemburg-Konferenz!

Gaza, Venezuela - und Kuba? Gegen die imperialistische Offensive
Von RLK-Vorbereitungskollektiv
Auf zur Rosa-Luxemburg-Konferenz! (Legales) Graffiti im Berliner Mauerpark.

Der Imperialismus gönnt der Menschheit keine Atempause - gerade einmal zwei Tage war das neue Jahr alt, als der nächste völkerrechtswidrige Angriffskrieg angezettelt wurde: der US-Überfall auf Venezuela, der zur kriminellen Verschleppung des Präsidenten Venezuelas, Nicolas Maduro und seiner Frau, führte. Das US-Kapital unter Donald Trump hat die direkte Kolonialisierung des rohstoffreichen Landes angekündigt, das künftig von Angehörigen der US-Regierung »verwaltet« werden soll. Es geht, das wird unverblümt ausgesprochen, um das venezoelanische Öl, das - so Trump - den USA »gestohlen« worden sei. Das ist kein »Neokolonialismus«, sondern der alte, nackte Kolonialherrengeist, der unter der Trump-Administration mit Verweis auf die »Monroe-Doktrin« von 1823 (!) das unmittelbare Eigentum am gesamten südamerikanischen Kontinent für die USA beansprucht.

UNO, Völkerrecht und internationale Regeln spielen keine Rolle mehr, nur die Gewalt der Waffen entscheidet. Auf eine irgendwie geartete »demokratische« Verkleidung des geplanten Regime Changes wird offenkundig ganz bewusst verzichtet, um allen anderen Ländern des Kontinents und darüber hinaus klarzumachen: Nur vollständige Unterwerfung wird akzeptiert.

Nach Venezuela, das hat Trump direkt bestätigt, wird Kuba das nächste Ziel der Washingtoner Staatsterroristen werden. Die sozialistisch regierte Insel, seit 1959 Opfer unzähliger (und allesamt gescheiterter) Umsturzversuche, muss in die Knie gezwungen werden, wenn die restliche Unterwerfung Lateinamerikas gelingen soll. Es geht, daran sollte kein Zweifel bestehen, um die Vorbereitung des alles entscheidenden Schlags gegen die Volksrepublik China.

Wir wollen ein kraftvolles Signal gegen Imperialismus und Krieg setzen - auf der 31. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 10. Januar in Berlin. Wir können, bei all den Brandherden und kriegerischen Auseinandersetzungen, die bereits jetzt auf der Welt toben, nur einzelne Aspekte der imperialistischen Generaloffensive in den Fokus nehmen. Der US-Angriff auf Venezuela und die wilden Drohungen gegen Kuba, Kolumbien und weitere Staaten des Kontinents haben das Pontential, ganz Südamerika ins Chaos zu stürzen. Gleichzeitig geht das Morden in Nahost weiter, dies darf nicht vergessen werden: Auch die Massaker, die durch die israelischen Streitkräfte angerichtet werden, sind Teil des großen Arrondierungskrieges unter Führung des US-Kapitals. Gaza und Caracas sind zwei Seiten derselben Medaille.

Wir fordern: Hände weg von Lateinamerika und Palästina! Venezuelas Souveränität muss geachtet, der legitime Präsident des Landes, Nicolas Maduro, und seine Frau müssen unverzüglich freigelassen werden. Kuba darf nicht angegriffen werden!

Kommt zur Rosa-Luxemburg-Konferenz und beteiligt euch an der Manifestation! Wir wollen ein kraftvolles Bild nicht nur am Veranstaltungsort in Berlin-Wilhelmsruh, sondern über unseren Livestream (auf deutsch, englisch und spanisch) um die ganze Welt senden. Mit Hilfe unseres Streamingpartners TeleSur erreichen wir gute Teile Südamerikas und auch Venezuela - zeigen wir den Menschen, dass sie nicht alleine stehen. Wir sind an ihrer Seite!

Lasst uns gemeinsam Bühne und Saal der Konferenz für eine eindrucksvolle Demonstration der Völkerfreundschaft nutzen. Bringt dazu Transparente, Plakate und Spruchbänder mit Bezug zu Kuba, Venezuela, Lateinamerika und/oder Palästina mit! Diese können beim Einlass zur Konferenz abgegeben werden, später teilen wir sie an der Bühne wieder aus. Wir wollen kraftvolle Bilder der Solidarität mit möglichst vielfältigen Forderungen und Slogans abbilden.

Der Ticketverkauf für die Konferenz verläuft erfreulich - noch sind Tickets für die Konferenz online erhältlich. Eine Tageskasse können wir nur so lange offen halten, wie Plätze im Veranstaltungsort verfügbar sind - besser also vorher kaufen.

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