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18.03.2026
Essayistik

Wer wen?

Überwachung steht im Ruf, grundsätzlich schlecht zu sein. Timo Daum wagt eine anregende Neubewertung

Von Marc Püschel
In der heutigen Zeit hätte man sich kaum einen provokanteren Titel wählen können, schließlich evoziert das Wort »Überwachung« bei den meisten sofort Vorstellungen Orwellscher Dystopien. Den vollständigen gläsernen Menschen will Timo Daum jedoch nicht, wenn er in seinem »Lob der Überwachung« eine Rettung des Begriffs unternimmt. Dazu verweist er auf eine grundlegende Ambivalenz: Einerseits sehen wir Überwachung als Übel, wenn sie gegen Menschen eingesetzt wird, ander...

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