Wer Neues denkt, hat Feinde. Nach seinen enorm vielen Feinden zu urteilen, hat der Philosoph Michel Foucault, der heute vor hundert Jahren geboren wurde, sehr viel Neues gedacht.
Dafür, dass Anne Carson so häufig ins Deutsche übersetzt worden ist und nun auch noch den Nobelpreis erhalten soll, habe ich deshalb keine Erklärung. Darum gebettelt hat die Frau jedenfalls nicht.
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Für Mithu Sanyal ist die Militarisierung keine Machtpolitik, keine imperiale oder kapitalistische Strategie, sondern eine verfehlte Denkmethode, ein Diskurs, ein Geschmack. Aber wer die Moden kennt, kennt auch den Retrotrend.
Leidenschaftlicher Kämpfer für Gleichheit und zugleich weltfremder Antiintellektueller. Vom Scheitern eines antibürgerlichen Projekts: Vor 800 Jahren starb Franziskus von Assisi.
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Vordenker der »Kriegstüchtigkeit«: Vor 75 Jahren starb Marschall Pétain, der »Held von Verdun«, die große Hoffnung des rechten Frankreichs. Faschisten wie Éric Zemmour berufen sich noch heute auf ihn
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Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes, welcher so weit geirrt nach des heiligen Troja Zerstörung. Vieler Menschen Städte gesehen und Sitte gelernt hat und auf dem Meere so viel unnennbare Leiden erduldet, seine Seele zu retten und seiner Freunde Zurückkunft.
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250 Jahre USA: Herman Melville, Gertrude Stein, Andy Warhol, Aaron Copland, Charles Ives, Walt Disney und Charles Olson auf der Suche nach einer US-amerikanischen Ästhetik.
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Unter den neuen militaristischen Vorzeichen wirkt pazifistische Kunst anstößig und wird unterdrückt. Wie ergeht es der Kunst in Kriegszeiten? Einige aktuelle und historische Beispiele aus Deutschland.
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Vor 150 Jahren starb die Schriftstellerin George Sand. Sie rief eine revolutionäre »Kirche der Zukunft« aus und setzte ganz entschieden auf Gewalt als Mittel des Fortschritts.