Laut Ifo-Umfrage-Chef Klaus Wohlrabe verlören die hiesigen Unternehmen die Zuversicht: »Es gibt kaum Lichtblicke in diesem Monat. Die Unsicherheit frisst sich durch die deutsche Wirtschaft.«
Geldgeschenke werden vom Kapital gerne genommen. Allerdings müssen Manager strategische Investitionen über Jahre hinaus planen. Eine Zahlungsgarantie wird keine Regierung auf Dauer geben können.
Chronisches Defizit: Problemträger Nummer eins bleibt der Bahnbilanz zufolge weiterhin der Fernverkehr. Allein 1,4 Milliarden Euro Verlust werden der Sparte zugerechnet.
Während das Bruttoinlandsprodukt (Wirtschaftsleistung) 2023 und 2024 sank, 2025 stagnierte und auch 2026 nicht viel los ist, feiert in Deutschland das Kriegsgespenst ein fröhliches Comeback.
Alarmruf von vier Spitzenverbänden an Exekutive und Parlament: »Der Wirtschaftsstandort Deutschland steht unter Druck wie selten zuvor in der Nachkriegsgeschichte.«
Nach dem Hickhack um den EU-Mercosur-Pakt sowie der Unwahrscheinlichkeit eines baldigen Freihandelsdeals zwischen Brüssel und Washington wird das Bündnis mit Indien schon vorab gefeiert.
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Die heimischen Kapitalisten sehen die Kanzleranalyse nicht so rosig wie er selbst. Und vor allem sind sie es offenkundig leid, von Merz Reformversprechen zu erhalten, denen keine Taten folgen.
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Die Koalition aus Union und SPD will jetzt endlich gegen eine der Hauptursachen der wirtschaftlichen Talfahrt angehen – die (großteils selbst verursachten) hohen Strompreise.
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»Die Stimmung hat sich seit Regierungsantritt nicht verbessert, sondern im Gegenteil leicht eingetrübt«, zitierte dpa am Donnerstag DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov.
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Die Konjunktur im Euro-Raum flackert auf kleinster Flamme. Und die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone schafft nicht einmal einen Minizuwachs, sondern tritt auf der Stelle.
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Nach langen Verhandlungen über die »Verwendung« eingefrorener russischer Vermögen für die Ukraine haben sich die politischen Führer der EU lediglich auf einen Minimalkompromiss geeinigt.
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Sigrid de Vries, Generaldirektorin des Lobbyverbandes ACEA, forderte am Freitag: »Wir brauchen wirklich schnelle und pragmatische Lösungen von allen beteiligten Ländern«. Es klang ein wenig hilflos.