Nach Jahren roter Zahlen können Regierende wieder auf eine anziehende Konjunktur in der Bundesrepublik verweisen. An den Grundproblemen der Wirtschaftspolitik jedenfalls ändert das nichts.
Was eine Fusion von BASF dem Essener Konzern kompliziert macht, ist der Einfluss, den die Politik bei Evonik besitzt. Der manifestiert sich vor allem in der RAG‑Stiftung. Die hält 43 Prozent der Anteile an dem Unternehmen.
Die Bundesregierung will 13-Stunden-Schichten legalisieren. Wie genau, das wird in dieser Woche weiter verhandelt. Vorweg haben SPD-Basisorganisationen nun am Montag ein Papier mit »roten Linien« veröffentlicht – Schmerzgrenzen der Schmerzpatientin SPD.
Die Bundesregierung möchte Hoffnung auf ein Ende der Wirtschaftskrise verbreiten. Der prognostizierte BIP-Zuwachs wird allerdings nicht nur durch Schuldenwachstum erzeugt, sondern auch durch eine zunehmende Inflation konterkariert.
Standortnachteile durch Steuergelder ausgleichen: In der EU mobilisiert die Industrielobby, um noch mehr staatliche Unterstützung in Unternehmen fließen zu lassen, die zunehmend unter der globalen Konkurrenz leiden.
Der Überschuldungsreport räumt alte Vorurteile aus. Denn er zeige, »dass finanzielle Not in den meisten Fällen nicht Folge von Leichtsinn oder mangelnder Disziplin ist«, erklärte Philipp Blomeyer, Vorstandschef der Stiftung »Deutschland im Plus«.
Hauptziel der Sanierung ist die Steigerung der Rendite bis 2030 auf neun Prozent. Kernpunkte des Vorstandskonzepts sind der Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen und die Reduzierung des Modellportfolios. Vier Werken droht weiter die Schließung.
Derzeit steht das Projekt Auto Defense eher für Mitnahmeeffekte, die die Konzernbosse als Kompensation für den Abbau ihrer Kernproduktion realisieren möchten. Denn die Kosten für Jobabbau, die Schließung ganzer Werke und Abfindungen sind hoch.
Wichtigster deutscher Partner bleibt wie im Vorjahr die Volksrepublik China. Mit einem Handelsvolumen von 125,5 Milliarden Euro wurden die USA (123,7 Milliarden Euro) in diesem Ranking auf Platz zwei verwiesen.
Die im deutschen Börsenleitindex Dax zusammengefassten 40 Kapitalgesellschaften haben zwischen April und Juni satte Profite eingefahren. Gleichzeitig wurden Tausende Arbeitsplätze gestrichen.Ein bekanntes Muster.
Tiefrote Zahlen haben die Familienholding Porsche SE in Alarmstimmung versetzt. Deshalb eröffnet die Holding – die mehr als die Hälfte der Stammaktien an VW hält – eine neue Runde im Kampf um die Lösung der aktuellen Probleme des Konzerns.
»Wir müssen das Reformpaket, was vor dem Sommer beschlossen wurde, unbedingt umsetzen«, zitierte dpa die Ressortchefin. Zugleich machte Reiche klar: »Das ist ein erster Anfang«, und fragte: »Reicht dies für die Zukunft aus? Nein.«