Hauptziel der Sanierung ist die Steigerung der Rendite bis 2030 auf neun Prozent. Kernpunkte des Vorstandskonzepts sind der Abbau von 50.000 Arbeitsplätzen und die Reduzierung des Modellportfolios. Vier Werken droht weiter die Schließung.
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Derzeit steht das Projekt Auto Defense eher für Mitnahmeeffekte, die die Konzernbosse als Kompensation für den Abbau ihrer Kernproduktion realisieren möchten. Denn die Kosten für Jobabbau, die Schließung ganzer Werke und Abfindungen sind hoch.
Wichtigster deutscher Partner bleibt wie im Vorjahr die Volksrepublik China. Mit einem Handelsvolumen von 125,5 Milliarden Euro wurden die USA (123,7 Milliarden Euro) in diesem Ranking auf Platz zwei verwiesen.
Die im deutschen Börsenleitindex Dax zusammengefassten 40 Kapitalgesellschaften haben zwischen April und Juni satte Profite eingefahren. Gleichzeitig wurden Tausende Arbeitsplätze gestrichen.Ein bekanntes Muster.
Tiefrote Zahlen haben die Familienholding Porsche SE in Alarmstimmung versetzt. Deshalb eröffnet die Holding – die mehr als die Hälfte der Stammaktien an VW hält – eine neue Runde im Kampf um die Lösung der aktuellen Probleme des Konzerns.
»Wir müssen das Reformpaket, was vor dem Sommer beschlossen wurde, unbedingt umsetzen«, zitierte dpa die Ressortchefin. Zugleich machte Reiche klar: »Das ist ein erster Anfang«, und fragte: »Reicht dies für die Zukunft aus? Nein.«
Der Batteriehersteller steht vor der Insolvenz. Was das für die Standorte Ellwangen, Nördlingen, Dischingen, Brașov (Rumänien) und Batam (Indonesien), die Beschäftigten und den begehrten Markennamen bedeutet, ist offen.
Der seit Jahren immer wieder verkaufte, verkleinerte und verschuldete Warenhauskonzern Galeria soll ein weiteres Mal geschrumpft werden. Bis zu 33 der noch 83 Standorte könnten geschlossen werden. Vielen der derzeit noch etwa 12.000 Beschäftigten droht Jobverlust.
Die Kapitalseite bei VW weiß: Belegschaft und Gewerkschaft müssen beruhigt werden. Deshalb sucht man Interessenten für die von Schließung bedrohten Produktionsstätten Zwickau, Emden, Neckarsulm und Osnabrück.
Bis zu 120.000 Jobs stünden beim VW-Konzern zur Disposition, verlautete Bild am Donnerstag. Zusätzlich zu bereits beschlossenen 50.000 würden bis zu 70.000 weitere Arbeitsplätze dem Rotstift zum Opfer fallen.
Volkswagen-Krise vertieft sich: Gesundschrumpfen oder untergehen: So lautet die aktuelle Botschaft des Vorstands an die gut 650.000 Beschäftigten des weltweit zweitgrößten Automobilbauers.
Laut Studie baut Deutschland kaum zusätzliche Produktionskapazität auf. Über den gesamten Projektlebenszyklus lägen die Kosten neuer Investitionsvorhaben je nach Branche deutlich über denen am jeweils wettbewerbsfähigsten Standort.