Israel setzt seine Zerstörungen im Libanon fort. Zehntausende nutzen die »Feuerpause« zur Bestattung ihrer Angehörigen. Präsident Aoun ernennt Unterhändler für Washington.
Die anhaltenden Angriffe richten sich vor allem gegen die Schiiten im Land. Die Regierung in Beirut lässt das geschehen und befördert so die spalterischen Absichten Israels.
Die israelische Armee bombardiert das ganze Land und will im Süden eine Pufferzone einrichten, extremistische Siedler bereiten sich unterdessen auf eine Annexion der besetzten Gebiete vor.
Populär ist der neueste US-amerikanisch-israelische Krieg gegen Iran nicht: Im US-Establishment rumort es, in der Region gibt es heftige Proteste. China drängt derweil auf eine diplomatische Beilegung.
Die Waffenruhe mit Libanon gehört seit dem israelischen Überfall auf den Iran offensichtlich der Vergangenheit an. Auch Syrien ist vom Krieg unmittelbar betroffen.
In der nordlibanesischen Metropole Tripoli wird marode Bausubstanz zu einer tödlichen Gefahr für die Bewohner ärmerer Viertel. Karin Leukefeld hat die Stadt besucht und mit Betroffenen gesprochen.
Libanons Forderungen, dass Israel seine Angriffe auf das Land einstellt, verhallen ungehört. Die USA und Frankreich fordern Beirut statt dessen auf, die für Mai geplanten Wahlen zu verschieben.
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Israel verstärkt seine Angriffe auf Libanon. Die Hisbollah strebt unterdessen eine »Nationale Sicherheitsstrategie« an, in deren Rahmen sie ihre Waffen an die Armee übergeben könnte.
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Israels Armee greift die Hauptstadt Beirut an und tötet einen hochrangigen Hisbollah-Kommandeur. Die Organisation erwägt nun, auf das Bombardement militärisch zu reagieren.
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Israel errichtet eine meterhohe Betonmauer und dehnt damit seine Besatzung im Süden des Zedernstaats aus. Entsprechende Kritik der UN-Mission wird ignoriert und die Truppe erneut beschossen.