Die neue japanische Premierministerin Takaichi Sanae und ihre »Sanaenomics« können die Kernprobleme von Japans Volkswirtschaft nicht lösen, sagt Matsuo Tadasu, Ökonomieprofessor an der Universität Ritsumeikan.
Die Liberaldemokratische Partei erzielt einen Erdrutschsieg und kann zukünftig durchregieren. Mit der satten Zweidrittelmehrheit ist auch die seit 1947 geltende Friedensverfassung in Gefahr.
Die Prognosen gehen von der Wiederwahl der rechten Regierungschefin Takaichis am Sonntag aus. Damit steht dem Land die Verschärfung des eingeschlagenen Aufrüstungskurses bevor.
Abo
Nur 15 Monate nach den vergangenen Wahlen löst Premierministerin Takaichi das Unterhaus auf. Vom erneuten Urnengang erhofft sie sich eine Stärkung ihrer Regierungskoalition.
Abo
Trotz wirtschaftlicher Stagnation und Zukunftsangst sind die Konservativen noch immer an der Macht. Das liegt auch daran, dass die Mitte-links-Parteien keine wirkliche Alternative anbieten.
Abo
Gewerkschaftsarbeit als Schwerverbrechen: Der japanische Staat setzt alles daran, starke Beschäftigtenvertretungen zu verhindern – mit Erfolg. Ein Besuch in der Region Osaka.
Abo
Japans Premierministerin hat ein Milliardenpaket zur Stärkung der Konjunktur auf den Weg gebracht. Doch dadurch drohen sich die Staatsfinanzen weiter zu verschlechtern, während nur die Konzerne profitieren.
Abo
Auch mit der neuen rechten Regierungschefin ist die Gesellschaft als Ganzes noch nicht nationalistischer geworden, sagt Professor Matsutani Mitsuru von der Chukyo-Universität in Nagoya.
Abo
China schränkt als Reaktion auf Aussagen von Japans neuer Premierin Takaichi Sanae Importe ein. Rechte und konservative Kreise in Tokio heizen Stimmung weiter an.