Der Prolog beginnt mit dem Raketenbeschuss einer Geburtsklinik in Beirut. Die beiden Babys, die mit nur wenigen Minuten Abstand zur Welt gebracht werden, bleiben trotz der beträchtlichen Verwüstungen unversehrt. – Darf man das einen glücklichen Start nennen?
»Ich habe keine erfahrenen Schauspieler engagiert. Manche begannen gerade ihre Karriere, andere hatten noch nie gespielt«, sagte Michail Kalatozow einmal über die Dreharbeiten von »Ich bin Kuba«.
Die nackte männliche Leiche, die im Saunabereich des neuen Golfklubs aufgefunden wurde, liegt dort noch nicht lange. Und auch, dass es sich um den Steckerlfischkönig vom Jahrmarkt unten im Ort handelt, erklärt nicht den penetranten Geruch.
»Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn …« Oder besser doch nicht? Denn wer nicht viel zu tun hat, langweilt sich schnell. Die Folgen können gefährlich sein. Andererseits erlebt man oft eine Menge: György Pálfis tierische Tragödie »Lebensansichten eines Huhns«.
Fanny kommt mit Unmengen von Sexspielzeug nach Hause. Die Hemmungen, ihren noch immer geliebten Mann Tom (François Cluzet) in ihr kleines Geheimnis einzuweihen, sind übermächtig. Doch Tom ist nicht doof.
Nach dem Ende des Spanischen Krieges floh rund eine halbe Million Anhänger der Republik aus dem Land. Im Rahmen der Filmreihe »¡A las Barricadas! Bürgerkrieg und Revolution in Spanien (1936–1939)« in der Berliner Brotfabrik sind auch Zeitzeugen zu hören.
»Was haben wir gelacht«: Eva Müller und Isabel Schneider haben fünf Frauen interviewt, die in den 90er Jahren regelmäßig im deutschen Fernsehen für Lachsalven gesorgt haben.
»Life« war einmal ein passender Name für dieses Schiff. Man kann ihn noch immer an der Bordwand erkennen. Nur wirkt der Kutter mittlerweile mehr tot als lebendig. – Tom Fröhlichs Dokfilm »Vom Traum, unsinkbar zu sein.«
Anlässlich ihres Spielfilmdebüts »Gorgonà« erzählt die griechische Regisseurin Evi Kalogiropoulou: »Ich hasse nicht die Männer!« Aber fest steht für sie gleichwohl: Das Patriarchat muss weg.
Ein Horrorfilm mit einem Bösewicht, der eine Maske trägt, kann schnell zum Horror werden, wenn man den Kerl schlecht versteht. Meistens wird dann recht bald ein Ereignis eingeschoben, das die Maske überflüssig macht.