Von allen bewohnten Kanarischen Inseln ist sie die kleinste. Und eben auch die anmutigste. Ihr rauer Charme wirkt auf Besucher oft magisch: Der Dokfilm »La Graciosa – Kanarische Träume« von Karin Kaper und Dirk Szuszies.
Am Anfang war das liebe Geld. Als der Filmemacher Detlev Neufert vor sieben Jahren seinen Dokumentarfilm »B. B. und die Schule am Fluss« bei den Filmfestspielen in Cannes einreichte, musste er dafür eine Gebühr von knapp 700 Euro berappen.
Als ich nach der Pressevorführung von »Alte Liebe« von einer Mitarbeiterin der betreuenden Agentur um eine Einschätzung gebeten wurde, habe ich in aller Ehrlichkeit geantwortet: »Mir hat die Stille gefallen.« – »Sonst noch irgend etwas?« – »Nö, der Film will ja auch nichts.«
»Hope«, das neue Werk des Regisseurs Na Hong-jin, ist die teuerste Produktion, die jemals in Südkorea gedreht wurde (die Kosten liegen wohl bei 46 Millionen US-Dollar). Auch dieses Mal sucht etwas Schreckliches die Provinz heim.
Der Schäfer, dem die Mossy Bottom Farm gehört, auf der Shaun mit seinen Artgenossen lebt, ist des Alleinseins müde. Er hat sich in die Tierärztin verliebt. Sie besucht regelmäßig den Hof, um der Schafherde irgendwelche Schluckimpfungen zu verpassen.
In »Morgen war Krieg« steht Jonas nach seiner Musterung in einer Schlange, um Uniform und Ausrüstung in Empfang zu nehmen. Spontan entschließt er sich zur Flucht (bei der NVA wäre es da schon zu spät gewesen).
Familientyrann Hermann Mann schläft seit geraumer Zeit getrennt von seiner 30 Jahre jüngeren Frau Marianne (Corinna Harfouch). Doch scheint die Ehe nicht hoffnungslos zerrüttet zu sein. An seinem 100. Geburtstag will Marianne ihn mit seinem Lieblingskuchen wecken: kalter Hund.
Edgar »Eddi« Külow wurde zweimal Bundesbürger. Allerdings wurde er auch zweimal SED-Mitglied. Ich behaupte mal: Genau so, wie es sich für einen »roten Blitz« gehört. Zum 101. Geburtstag erscheint nun auch eine zweite Biographie, verfasst von Volker Külow und Werner Abel.
Der Prolog beginnt mit dem Raketenbeschuss einer Geburtsklinik in Beirut. Die beiden Babys, die mit nur wenigen Minuten Abstand zur Welt gebracht werden, bleiben trotz der beträchtlichen Verwüstungen unversehrt. – Darf man das einen glücklichen Start nennen?
»Ich habe keine erfahrenen Schauspieler engagiert. Manche begannen gerade ihre Karriere, andere hatten noch nie gespielt«, sagte Michail Kalatozow einmal über die Dreharbeiten von »Ich bin Kuba«.
Die nackte männliche Leiche, die im Saunabereich des neuen Golfklubs aufgefunden wurde, liegt dort noch nicht lange. Und auch, dass es sich um den Steckerlfischkönig vom Jahrmarkt unten im Ort handelt, erklärt nicht den penetranten Geruch.
»Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn …« Oder besser doch nicht? Denn wer nicht viel zu tun hat, langweilt sich schnell. Die Folgen können gefährlich sein. Andererseits erlebt man oft eine Menge: György Pálfis tierische Tragödie »Lebensansichten eines Huhns«.