Wenn Seilspringen ein organisierter Sport sein kann, dann auch Schaukeln. Zumindest in Estland. Dort hat sich Kiiking, was auf estnisch nichts anderes als »Schaukeln« bedeutet, zu einem Nationalsport entwickelt.
Alle paar Jahre geistert sie durch die Medien: die »Brieftauben-Mafia«. Es handelt sich um kriminelle Netzwerke, die siegreiche Vögel im Brieftaubensport stehlen. Klingt verrückt? Mag sein, ist jedoch Realität.
Am 22. August fanden in Arendal im Süden Norwegens die 19. Weltmeisterschaften im Døds Diving statt, von Insidern schlicht »Dødsing« genannt, auf Deutsch so viel wie »Wasserspringen des Todes«.
Unter dem Namen Double Dutch soll das Seilspringen einst aus den Niederlanden in die USA exportiert worden sein. Von Hinterhöfen über HipHop bis zum Boxen: Über den Weg einer Freizeitbeschäftigung zum Wettkampfsport.
Vor 30 Jahren verließ der letzte Insasse die berüchtigte südafrikanische Gefängnisinsel Robben Island. Wer meint, dass das mit Sport wenig zu tun hat, irrt sich. Denn vor 60 Jahren wurde im Gefängnis von Robben Island die Makana Football Association gegründet.
Die Zahl der Bergsteiger im Hochgebirge hat sich enorm erhöht. Den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, besteigen heute fast 1.000 Menschen pro Jahr. – Zum Tod des nepalesischen Bergsteigers Nirmal Purja.
Der neue Präsident des Internationalen Skiverbandes FIS heißt Alexander Ospelt, der seit Jahren in der Kritik stehende Freund drastischer Kommerzialisierung, Johan Eliasch, verlor die Wahl denkbar knapp.
Manager laufen Marathon. Gut, alle brauchen Hobbys. Aber: Marathon läuft heute fast jeder. In Zeiten der Selbstoptimierung und Rekordhascherei braucht es neue Herausforderungen.
Kaum ist die WM vorbei, bricht FIFA-Präsident Gianni Infantino schon das nächste Tabu. Seine neueste Idee: Private Investoren sollen mit ins Boot geholt werden, um die kommenden Weltmeisterschaften zu vermarkten.
Die Qualifikationsrunden für die europäischen Fußballwettbewerbe bekommen in Deutschland kaum Beachtung. Das ist schade. Schließlich ist es die einzige Möglichkeit, Vereine aus Andorra, San Marino oder der Republik Moldau auf dem internationalen Parkett zu beobachten.
Die Einleitung von A. M. Gittlitz’ Buch »Metropolitans: New York Baseball, Class Struggle, and the People’s Team« hat es in sich. Sie beginnt mit einem Zitat aus den »Simpsons« und endet beim Historischen Materialismus von Karl Marx und Friedrich Engels.
Vor 95 Jahren fand vom 19. bis 26. Juli die zweite Arbeiterolympiade in Wien statt. Bei der Eröffnungsfeier stellten 4.000 Personen die Entwicklungsgeschichte der Arbeiterklasse dar. Nationalflaggen und -hymnen? Fehlanzeige.