Die landesweiten Demonstrationen gegen den seit zwei Monaten amtierenden Ultrarechtspräsidenten de la Espriella sollen nur der Auftakt sein. Und die Lage verschärft sich weiter, denn die Regierung plant ein umfassendes »Antiterrorgesetz«.
Kolumbianische Söldner kämpfen im Ukraine-Krieg auf beiden Seiten der Front. Der jungen Welt wurden zwei Fälle bekannt, in denen sie mit falschen Versprechungen angeworben wurden.
Kolumbiens Expräsident soll mit dem rechten Urgestein Álvaro Uribe gekungelt haben. Beide sind von Strafverfolgung bedroht und könnten sich gegenseitig Schutz geben. Beweise für eine geheime Absprache gibt es jedoch nicht.
Der ultrarechter Präsident führt einen »fundamentalistischen Kreuzzug« gegen Frieden, Pressefreiheit und Migranten. Ganz nach dem Vorbild seines Unterstützers Donald Trump setzt er auf einen reaktionären Kulturkampf.
Der scheidende Präsident wirft seinem Nachfolger Betrug bei den Präsidentschaftswahlen vor und veröffentlicht kurz vor der Amtsübergabe die Ergebnisse seiner Untersuchungen. Demzufolge sei die eingesetzte Software manipuliert worden.
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In seiner Abschiedsrede als kolumbianischer Präsident rühmt sich Gustavo Pedro und wirft seinem Gegner Abelardo de la Espriella erneut Wahlbetrug vor. Als letzte Amtshandlung schmiedet Petro eine fragwürdige Allianz gegen den designierten Amtsträger.
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Nachdem Abelardo de la Espriella die Stichwahl zum Präsidenten für sich entschieden hat, wirft der scheidende Gustavo Petro ihm Wahlbetrug vor. Die Amtsübergabe wurde ausgesetzt, de la Espriella spricht von einem Staatsstreich.
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Die Vorwürfe des Wahlbetrugs erhärten sich nicht – der linke Kandidat Cepeda erkennt seine Niederlage an. Mit dem ultrarechten de la Espriella drohen nun der soziale Kahlschlag und die Intensivierung des bewaffneten Konflikts.
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Der ultrarechte Kandidat hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl gewonnen. Die Wahlkampagne der Linken muss nachsteuern, um eine Gewaltherrschaft zu verhindern, erklärt Rossih Amira Martínez Sinisterra, Sprecherin des »Instituto de Pensamiento Progresista«.
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Berichte der Vereinten Nationen und von Human Rights Watch konstatieren eine steigende Präsenz von kolumbianischen Kämpfern in den internationalen Kriegen – etwa im Sudan und in der Ukraine.
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Zehn Jahre nach dem Friedensabkommen mit der FARC wird weiterhin gekämpft. Die Guerillabewegung zersplittert zunehmend und Petros Ziel des »totalen Friedens« scheint gescheitert.
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Die USA wollen die Meerenge von Hormus blockieren und unterschätzen dabei die weiterhin vorhandenen militärischen Fähigkeiten der Iranischen Revolutionsgarden.