14.04.2026
Lateinamerika
Ecuador lässt sich von Washington einspannen
Krise mit Kolumbien: Vorwürfe, Angriffe gegen mutmaßliche Drogenschmuggler und Zollkrieg sollen linke Regierung diskreditieren
Von Nils Heidenreich, Bogotá
Die Beziehungen zwischen Ecuador und Kolumbien waren vermutlich seit der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten 1862/63 nie mehr in einem so miserablen Zustand wie heute. Selbst die diplomatische Krise im Verhältnis der ehemals als Großkolumbien vereinten Nationen im Jahr 2008, als der damalige kolumbianische Präsident Álvaro Uribe ein Lager der FARC-Guerilla auf ecuadorianischem Territorium bombardieren ließ, wirkt im Nachgang relativ harmlos ...
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