HHLA-Bilanz: Zumindest die geopolitischen Spannungen entpuppen sich bei genauerer Betrachtung eher als Motor des wirtschaftlichen Erfolgs: Das Wort »Kriegsgewinnler« wabert durch den Raum.
Ohne einen Funken Anstand schwadroniert der US-Präsident im Fernsehen über die Situation der Seeleute und empfiehlt mit ordinären Worten, weiter Hormus zu passieren.
Nach der Sperrung der Meerenge von Hormus müssen Schätzungen zufolge 3.200 Handelsschiffe in der Region ausharren. Internationale Organisationen fordern den Schutz der Besatzungen.
Die Automatisierung der Häfen schreitet rasant voran – und mit ihr wächst die Sorge um den Verlust von Arbeitsplätzen und betriebliche Mitbestimmungsrechten. Die Gewerkschaften warnen vor der dieser Entwicklung.
Docker streiken im israelischen Haifa. Die Hafenarbeiter der Reederei Zim fürchten wegen der Fusionspläne mit der deutschen Hapag-Lloyd um das Gros ihrer Jobs.
Hapag-Lloyd steht vor dem nächsten Milliarden-Coup und verhandelt über die Übernahme des israelischen Konkurrenten ZIM. Doch politische Sonderrechte und nationale Interessen machen den Deal heikler als frühere Fusionen.
Logistikriese Mærsk kündigt sozial unverträgliche Milliardeninvestition beim North Sea Terminal Bremerhaven an und knüpft sie an die umweltschädliche Außenweservertiefung.