Palästinensischen Schulen in Ostjerusalem wird seit dem 1. September das israelische Curriculum aufgezwungen und in der Westbank lebenden Lehrern muslimischer Privatschulen verweigert Israel die Einreise in die Stadt.
Die aktivistische Komikerin Noam Shuster-Eliassi seziert den israelischen Apartheidstaat mit Humor und fordert, dass die jüdischen Bürger sich endlich ihrer Verantwortung für Besatzung und Völkermord an den Palästinensern bewusst werden.
Mit dem weltweit bekannten Künstler hat Palästina eine kulturelle Ikone verloren. Suleinam Mansour verstarb am Montag in Jerusalem, der Stadt, die er in seinen Werken unsterblich gemacht hat.
Zum Tag der humanitären Hilfe ziehen ehemalige UN-Mitarbeiter und UN-Generalsekretär António Guterres Bilanz. Mehr als die Hälfte der getöteten Einsatzkräfte starb bei Angriffen durch Israels Militär in Palästina.
Der Beschluss der Ultrarechtsregierung zum Bau der neuen Siedlung E1 bei Jerusalem sabotiert die Zweistaatenlösung. Hilfsorganisationen sind bestürzt, die Reaktion aus Deutschland fällt verhalten aus.
In den palästinensischen Orten Taybeh und Kusra im Westjordanland gehen israelische kolonialistische Siedler gewaltsam gegen die Bevölkerung vor. Das israelische Militär errichtet Sperrzonen in den Gebieten, ohne die Gewalt zu stoppen.
Die Internetseite »Jerusalem Story« dokumentiert die Zerstörung palästinensischer Lebensräume in der Stadt durch israelische Sieder. Auch individuelle Biographien von Palästinensern lassen sich auf der Seite nachlesen.
Die Transformation vom zionistischen Siedlerkolonialismus zu einer politischen Gemeinschaft mit Gleichberechtigung ist während eines Völkermordes unmöglich. Verschiedene Perspektiven auf Siedler und Einheimische zeigen die Dimensionen des Dilemmas auf.
Mosche Machover, Mitgründer der israelischen sozialistischen Organisation Matzpen, ist 90 Jahre alt geworden. Nach jahrzehntelangem Aktivismus hält er an der Hoffnung auf eine sozialistische Revolution in der Region fest.
Im Gespräch mit der jungen Welt erteilt der Moskauer Politologe Sergej Markow Spekulationen über eine bevorstehende russische Mobilisierung von Hunderttausenden Soldaten eine Absage. Zuletzt hatte auch Kiew diesen Faden aufgenommen.
Bei der Buchvorstellung der Professorin Julie Norman in Ostjerusalem wird deutlich, dass unter dem Deckmantel einer objektiven Analyse oft Gewalt unsichtbar gemacht wird und Täter geschützt werden.
In und um Nablus ist die Hölle los. Israelische Siedlerkolonialisten töten, morden, zerstören nach Belieben, mit Unterstützung des Militärs und der Regierung. Die Menschen in der Region werden terrorisiert, und Beobachter befürchten, dass »Gaza« in die Westbank gebracht wird.