Israel steht vor der Knesset-Wahl. Während linke Kräfte im Land für die arabischen Parteien mobilisieren, fürchten sich die Schweizer vor einem angeblichen Linksrutsch, falls Eisenkot gewinnen sollte.
Eyal Weizmans neues Buch zeigt die Kontinuitäten der israelischen Politik von 1948 bis heute auf. Im Mittelpunkt steht die Großfamilie Abu Sitta, die während der Nakba aus Al-Main in den fünf Kilometer entfernten Gazastreifen vertrieben wurde.
Vor 26 Jahren löste der israelische Oppositionsführer Ariel Scharon die Zweite Intifada aus, die aufgrund des Vorgehens der Besatzungsarmee schnell zu einem gewaltsamen Aufstand wurde.
Informationen über den israelischen Völkermord in Gaza sind allen zugänglich, doch die Regierungen des imperialistischen Nordens haben sich ihrer eigenen Wahrheit verschrieben. Ungeachtet der internationalen Rechtsprechung.
Die israelische Nichtregierungsorganisation B’tselem veröffentlicht einen detaillierten Bericht, der zeigt, wie die Logik des Siedlerkolonialismus in der Westbank umgesetzt wird. Auf 249 Seiten wird die Strategie Israels dargestellt.
Israels Finanzminister Smotrich treibt den Siedlungsbau in der besetzten Westbank im Eiltempo voran. Davon sind derzeit vor allem Beduinengemeinden betroffen. Die Armee zerstört Dorf für Dorf – und vertreibt ihre Bewohner.
Eine neue Recherche kommt zum Ergebnis, dass Israels Premier bereits im September 2023 Informationen über einen bevorstehenden Hamas-Angriff erhalten hatte, diese aber ignorierte. Auch die Armee und Geheimdienste waren demnach im Bilde.
Palästinensischen Schulen in Ostjerusalem wird seit dem 1. September das israelische Curriculum aufgezwungen und in der Westbank lebenden Lehrern muslimischer Privatschulen verweigert Israel die Einreise in die Stadt.
Die aktivistische Komikerin Noam Shuster-Eliassi seziert den israelischen Apartheidstaat mit Humor und fordert, dass die jüdischen Bürger sich endlich ihrer Verantwortung für Besatzung und Völkermord an den Palästinensern bewusst werden.
Mit dem weltweit bekannten Künstler hat Palästina eine kulturelle Ikone verloren. Suleinam Mansour verstarb am Montag in Jerusalem, der Stadt, die er in seinen Werken unsterblich gemacht hat.
Zum Tag der humanitären Hilfe ziehen ehemalige UN-Mitarbeiter und UN-Generalsekretär António Guterres Bilanz. Mehr als die Hälfte der getöteten Einsatzkräfte starb bei Angriffen durch Israels Militär in Palästina.
Der Beschluss der Ultrarechtsregierung zum Bau der neuen Siedlung E1 bei Jerusalem sabotiert die Zweistaatenlösung. Hilfsorganisationen sind bestürzt, die Reaktion aus Deutschland fällt verhalten aus.