Wer im Fußball Klassenpolitik machen will, muss die Selbstreferentialität der Fankultur hinter sich lassen. Ohne reale soziale Bindungen an Arbeitskämpfe oder antikoloniale Bewegungen bleibt die Radikalität dekorativ.
Wer die Eskalationen der Polizeigewalt im Stadion nur auf kommunikative Fehler oder einzelne Einsatzleitungen und problematische Einsatzhundertschaften reduziert, verkennt den politischen Zusammenhang.
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Hessen: Zehntausende haben sich an den Protesten inklusive Blockaden gegen die Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugend »Generation Deutschland« beteiligt. Eine Reihe linker Gruppen tat dies explizit nicht.
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Asymmetrie der Sicherheit: Die Kurven werden sicherer, trotzdem planen Innenminister umfassende Repressionen. Zehntausende demonstrierten in Leipzig.
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Wenn die Innenministerkonferenz über Fußball spricht, geht es nie um das Spiel. Nun plant sie den nächsten Schritt der Kontrolle: Zentralisierung von Stadionverboten, personalisierte Tickets, KI-Überwachung und und und.
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Elf Tage lang – vom 30. Oktober bis 9. November – war Zürich Schauplatz der »Roten Kulturtage«, eines Festivals, das an die besten Traditionen der Arbeiterbewegung anknüpft.
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Wenn linke Ultras in Deutschland heute schweigen, wo sie sprechen müssten, dann nicht aus Zufall. Wer Solidarität predigt, aber beim Völkermord in Gaza stumm bleibt, verrät den eigenen Anspruch.