Früher war besser! Nee, so leicht wollen wir uns das nicht machen. Zumal nicht als einer (geboren 1980), der zwar sehr jung, aber doch zu einer Zeit zum Punk kam, da er häufig bereits gestorben war.
Die Anzahl Alben, deren Release ich wirklich ersehne, ist p. a. pauschal eine geringe. Der dritte Longplayer »Stories They Don’t Teach You At School« des irischen Meisters der avanciert aggressiven Soundcollage ist einer.
Vom sonst sehr geschätzten Redakteur fälschlicherweise für einen Fan der Videospiel-/Film-Franchisereihe »Resident Evil« gehalten, wollte ich ihm die Bitte um diese Rezension doch nicht ausschlagen. Und bereue es nicht.
Wenn das hier Business ist, dann doch ein so gut gespieltes, dass 17 Euro für die elf neuen Songs auf CD nach einem annehmbaren Angebot klingen. Für diejenigen jedenfalls, die noch CD-Player beladen.
Chomsky spielt keine Rolle mehr. Zumindest in der Linguistik. Doch noch heute verteidigt er wacker seine Universalgrammatik und versucht in ihrem Lichte die großen Fragen der Philosophie zu klären. Welche nicht zuletzt wegen der Epstein-Enthüllungen auf ihn zurückfallen.
Kein Zweifel, es herrscht High Time für Latin-Musik. Der Musikstreamer Spotify etwa verkündete vergangenes Jahr einen einschlägigen Anstieg (lies heuer: Aufwuchs) um knapp 1.000 Prozent über die letzten zehn Jahre, Tendenz weiter steigend.
2025 Guy Ferrandis – Le Bureau Films – Les Compagnons du Cinema_PROGRESS Filmverleih
Dass aus dem aus Polen nach Frankreich geflüchteten jüdischen Ingenieur kein erfolgreicher Erfinder, schließlich aber der von der Presse so bezeichnete »Cézanne der Geldfälscher« wurde, lag nicht zuletzt an der Fremdenfeindlichkeit der französischen Bürokratie.
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Wie Rap weltweit war auch Deutschrap von Beginn an weder nur Party-, Prahl- und Entertainment-Musik, noch bloß unrein gereimter Protest: »Aus aktuellem Anlass« – das siebte Album des Kreuzberger Rappers PTK.
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Der Flug der Stare: Die Eingangsszene des Dokfilms »Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war« bietet nicht nur eine dekorative Naturaufnahme, sie steht wohl als Metapher, als Grundmotiv eines Daseins ohne festen Halt.
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Am 12. Juni jährte sich der Todestag von Karl Kraus zum 90. Mal. Der unerbittliche Kritiker medialer Sprachverhunzung und gesellschaftlicher Heuchelei starb 1936 in Wien. Was er schrieb, war eine kompromisslose Antwort auf die Entmündigung des Denkens durch leere Floskeln.