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Der Druck- und Medienverband soll liefern: Die Beschäftigten der Druckindustrie fordern sichere sieben Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. An diesem Montag gehen die Tarifverhandlungen in Hamburg weiter.
Volkswagen-Konzernspitze sticht kurz vor Aufsichtsratssitzung konkrete Zahlen zum Kahlschlag am Unternehmen durch. Diese sehen vor allem Einschnitte an der Belegschaft vor: Weitere 60.000 Menschen sollen ihre Erwerbsstelle einbüßen.
Mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch haben private Wohnungsbesitzer eine starke Position. Doch einige Richter lassen nicht mehr so viel wie noch vor einigen Jahren durchgehen, sagt Stephan Hesse von der Berliner Gruppe »Gemeinsam gegen Eigenbedarfskündigungen«.
Verdi-Fachgruppenchefin Silke Zimmer erwägt mehrtägige Streiks im Tarifstreit mit den Kapitalvertretern. Denn diese mauern weiter, rechnen mickrige Gehaltsangebote mit Sonderzahlungen schön – oder verhandeln nicht weiter.
In Hamburg hat der fünfte Verdi-Tarifbezirk den Pilotabschluss für den Groß- und Außenhandel übernommen. Doch das Ergebnis liegt deutlich unter den Forderungen und stellt einige Entgeltgruppen ab 2027 unter die Lohnuntergrenze.
Die Volksrepublik konnte ihre Ölimporte zum Jahresbeginn halbieren, ohne in die Rezession zu fallen. Das Land verfügt durch sein strategisches Lagermanagement mittlerweile über deutlichen Einfluss auf den globalen Markt.
Arbeitszeitgesetze stammen nach Ansicht des obersten Kapitalvertreters Rainer Dulger »aus der Ära von Telex und Wählscheibe«. Arbeitsschutz – für den »Arbeitgeberpräsidenten« eine übrig gebliebene Marotte aus dem 19. Jahrhundert.
Die Commerzbank steht kurz vor einer Übernahme durch die italienische Unicredit. Bankchefin Orlopp hatte dieser heftig widersprochen. Eine Sperrminorität der Bundesregierung wäre mit einem Anteilzukauf von 13 Prozent möglich.
Die Bundesregierung erarbeitet mit Hilfe von Unternehmen Maßnahmen für einen möglichen Handelskrieg mit der Volksrepublik. Spezialisierte Bereiche sollen dann als Druckmittel gegen China herhalten können. »Feindselig« sei das nicht, heißt es.
Oliver Blume kürzt, damit der Piëch-Clan wie gewünscht abcashen kann. Genau darum geht es, wenn über Produktivitätssteigerungen und Lohnstückkosten fabuliert wird, als ließen sich dadurch die Fehler des Managements korrigieren.
Wer mieten muss, zahlt mehr, das belegen erneut Zahlen des IW. Die Wohnungspolitik der Bundesregierung verwaltet seit Jahren die weitere Verknappung von Wohnraum – und sichert die Profite der Immobilienbesitzer.
Handelsverbände brechen die Tarifgespräche mit der Gewerkschaft Verdi einseitig in vier Bezirken ab. Das offenbart die Schwäche des Verdi-Fachbereichs im Handel, dessen Tarifstruktur keine Durchsetzungskraft entfalten kann.